Archiv ‘Allgemein’ Kategorie

Kultur im malerischen Salzkammergut für die gesamte Familie

Abgelegt 16. Februar 2012 um 11:39 von admin in Allgemein, Berge, Wandern, Österreich

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Man muss mit der Familie nicht nach Pompei oder auf die Galapagos Inseln um ein Weltkulturerbe zu bewundern, auch in Österreich findet man solche kulturelle Schätze. Die Region Hallstatt-Dachstein wurde als Beitrag Österreichs im Dezember 1997 in die Liste der UNESCO-Welterben aufgenommen und zieht seitdem immer mehr kulturinteressierte Familien an. Es ist immerhin wichtig, auch seinen Kindern etwas von der europäischen Kultur mitzugeben.

Grund für diese Aufnahme ist die immense Bedeutung der außergewöhnlichen Naturlandschaft mit ihrer einzigartigen Schönheit und der wissenschaftlichen Funde, die im Laufe der Jahre gemacht wurden. Diese Zeugen der Vergangenheit geben Hinweise auf das Leben, wie es früher war in kultureller, wirtschaftlicher und menschlicher Hinsicht. Nach den Kelten, siedelten auch die Römer in dieser Region und später wurde Hallstatt zu einer pulsierenden Handelsstadt. Bei einem Urlaub in Hallstatt merkt man schnell, das hier Tradition noch gelebt wird. Die Häuser zeigen eine besondere Bauweise auf, die typisch für die Region ist. Dies ist der perfekte Urlaubsort für Jung und Alt, denn es gibt für jeden etwas zu entdecken.

Direkt an die Stadt grenzt der smaragdgrün schimmernde Hallstättersee, aus dessen Tiefe der berühmte Schatztaucher Gerhard Zauner schon viele Relikte geborgen hat. Alle diese Funde wie auch die aus den Ausgrabungen in und rund um Hallstatt sind heute im Weltkulturerbemuseum ausgestellt, das auch einen 4D Film anbietet in dem man die Geschichte Hallstatts hautnah erleben kann. Hier kann die ganze Familie eine beeindruckende Zeitreise durch die bereits 7000 Jahre andauernde Kultur- und Menschheitsgeschichte, welche auch spannend vermittelt wird, machen und auch Exponate aus vergangenen Zeiten bestaunen. Dies ist ganz besonders für Kinder ein ganz besonderes Erlebnis.

Wer sich in Hallstatt das Weltkulturerbe ansehen möchte, tritt eine Wanderung in einer der imposanten Bergketten rund um die Stadt an einen atemberaubenden Blick über die Region zu bekommen. Dazu bieten sich vor allem der Dachstein und der Krippenstein an, für die es auch einige Wanderkarten gibt, die man auch online anfordern kann. Gemütlicher gelangt man zu seinem Ausblick wenn man auf die neue Aussichtsplattform, die „FiveFingers“ kommt, die sich auf dem Krippenstein befindet und über einem 400m tiefen Abgrund errichtet worden ist. Diese Plattform hat die Form von fünf Fingern und ermöglicht seinen Gästen einen unvergesslichen Ausblick über die umliegende Region, das Salzkammergut und dessen einzigartige Schönheit.

ROSENGARTEN UND LATEMAR – DAS TOR ZU DEN DOLOMITEN

Abgelegt 11. Februar 2012 um 18:05 von admin in Allgemein, Berge, Eltern Exclusiv, Italien, Ski, Wandern, Wellness&Kids

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D. Thorau


Die süße Qual im Urlaub beginnt dann, wenn man ein Hotel gefunden hat, in dem man sich so wohl fühlt, daß Landschaft und Quartier in ernster Konkurrenz zueinander stehen. Wir haben dies erlebt im südtirolerischen Eggental im Hotel Engel www.hotel-engel.com, 19 km von Bozen entfernt. Wellness, Gourmetküche, Entspannung oder paradiesischer Bergzauber mit allen Herausforderungen?

Um mit der steinernen Konkurrenz von Rosengarten und Latemar zu beginnen, die man auch das Tor zu den Dolomiten nennt: die UNESCO hat das Gebiet zum Weltnaturerbe erkoren. Der offizielle point of view ist am Karersee; dieser spiegelt auf 1600 m die schroffen Grate und Zinnen von Latemar und Rosengarten.


Das Gebiet um den Karerpass http://de.wikipedia.org/wiki/Karerpass wurde schon einmal weltberühmt, nämlich mit dem Bau des Karer-Grand-Hotels zu Zeiten der Donaumonarchie.  Kaiserin Sissi hat dort logiert und bereits damals den Golfschläger geschwungen. Golfspieler erhalten als Gäste vom www.hotel-engel.com übrigens 30% Greenfee-Ermäßigung auf dem 9-Loch-Platz Karersee. Der Abschlag im Alpenglühen ist jedoch nicht der Sport, für den man unbedingt hierher muß; denn hier beginnt vielmehr der Dolomitenzauber für Wanderer, Mountainbiker und Hochalpinisten. Von der leichten Wanderung bis zu anspruchsvollen Touren, Klettersteigen oder Kletterrouten gibt’s hier alles. Sämtliche Wege und Pfade sind perfekt ausgeschildert und gepflegt,  und dies lernt man ab einer gewissen Höhe sehr zu schätzen. Als Engel-Gast darf man ein bisschen risikofreudiger sein, weil 4 Mal pro Woche ein Bergführer den verwöhnten Gast „an die Hand“ nimmt. Für jedes Leistungsniveau gibt es spezielle Touren (und oben einen Grappa). Uns hat der Sepp im Herbst durch das felsige Labyrinth  des Latemar geführt, als der Rauhreif bereits die Bäume verkleidet hat. Über uns die Kamine des Latemar und hinter uns der Rosengarten, der seine schönsten Seiten erst in der Dämmerung zeigt. Und keiner erzählt die Sage vom unglücklichen König Laurin so schön, wie der Bergführer vom Hotel Engel……

Die wanderfaulen Kinder sporteln derweilen im Reitstall Angerle Alm (www.horsecenter.it) und genießen abwechslungsreiche Geländeritte in kleinen Gruppen oder verkriechen sich gleich in der großzügigen Poollandschaft.

Sowohl den Bergführer als auch die Shuttle-Busse zu den Touren bietet das Hotel Engel gratis an.

Ein Service, der im Winter aufgrund des anspruchsvollen Gebiets noch mehr geschätzt ist. 4 x pro Woche lädt das Hotel zu Skitouren, Skisafaris und Schnee-Schuhwanderungen ein. Schlitten und Schneeschuhe werden zur Verfügung gestellt.

Auch die kleinsten Skischüler werden kostenlos per Bus (ca. 15 Min) zum Skiunterricht und von dort zurückbegleitet. Wunderbar für Eltern, die im „Engel“ wellnessen und dies mal ohne Unterbrechung tun möchten. Das Angebot im Winter: 46 km Skipisten und einer der Einstiege in die legendäre Sella Ronda, über die man das Sellamassiv auf weiteren 40 km Piste umrunden kann. Das Gebiet kann mit dem Dolomiti Super Skipass befahren werden. www.dolomitisuperski.com

Das „Engel“ hat einen Superior-Status und ist in der 4. Generation familiengeführt. Wellness und Spa-Bereich vermitteln eine geschmackvolle Atmosphäre und Fachkompetenz. Die Wertschätzung der Hotel-Chefin Carmen Kohler für ganzheitliche Medizin trägt wesentlich dazu bei, daß die Angebote weit über das hinausgehen, was üblicherweise in der gehobenen Alpen-Hotellerie unter Wellness zu verstehen ist. Feldenkrais, Rückschule und Ernährungsberatung gehören dazu, ebenso wie Shaolin-Qi-Gong-Seminare, zu denen stets der gleiche Shaolin-Mönch ins Hotel kommt. Die Shaolin-Seminare sind auch ohne Hotelaufenthalt zu buchen.

Ein entscheidender Wohlfühl-Faktor ist die hochwertige und geschmackvolle und gediegene Ausstattung der Zimmer.

Last not least die Haubenküche. Jede Ernährungsberatung hat es schwer, wenn man sich im Hotel Engel nicht gleich zu einem kompletten Dinner-Cancelling entschließt. Die angebotene ¾ Pension ist zu jeder Tageszeit vom Allerfeinsten. Der Chef de Cuisine Markus Baumgartner erhielt 2011 1 Michelin Stern.

www.engel-hotel.com ist eine Sommer-und-Winter-Empfehlung für Familien, die individuell und dabei gut betreut auf gehobenem Niveau Sport machen möchten und dies gerne kombinieren mit kompetentem health-care-Konzepten.

Buchungsanfragen:

Familie Kohler

Gummerer Str. 3

39056 Welschnofen Dolomiten

Italien Tel.+39 0471 61 31 31

Der erste Familienurlaub – mit dem Baby auf Reisen gehen

Abgelegt 10. Februar 2012 um 22:17 von admin in Allgemein

Wenn das Baby auf der Welt ist möchte man natürlich auch nicht auf den Urlaub verzichten. Wichtig ist in erster Linie, dass du darauf achtest wohin es geht. Am Besten bleibt man mit einem sehr kleinen Kind in Deutschland bzw. in seinem Wohnland.

Eine wirkliche Richtlinie ab wann man mit seinem Baby in Urlaub fahren soll gibt es nicht. In erster Linie solltest du und deine Familie dazu bereit sein und einige kleine Vorkehrungen treffen.

Wenn du in deinem Heimatland verreist, dann brauchst du schon mal nicht auf bestimmte Krankheiten und Ähnliches Rücksicht nehmen. Du kannst dich aber dennoch bei einem Arzt informieren ob irgendwelche Vorkehrungen nötig werden. So zum Beispiel gibt es deutsche Gebiete mit hoher Stechmückengefahr. Vor dem Reiseantritt sollte zudem informiert werden, wo sich der nächste Kinderarzt befindet, um sicher gehen zu können, dass dieser schnell erreicht ist, wenn wirklich etwas sein sollte.

Die Unterkunft und was es sonst noch zu Beachten gibt!

Je nach Alter kann das Reiseziel bzw. die Unterkunft ganz unterschiedlich ausfallen. Mit einem Baby unter 6 Monaten ist eine Pension, Ferienwohnung oder aber auch ein Wohnwagen besonders gut geeignet.

Umso größer die Kinder werden um so weiter weg können auch die Urlaubsziele ausfallen und auch die Unterkunft kann dann beispielsweise zum Zelt umwandeln. Gerade campen macht den etwas größeren Kindern sehr viel Spaß. Ab ca. einem Jahr ist das Zelten möglich. Mit Kindern ist aber ein Wohnwagen oft besser geeignet. Bei der Planung sollte man darauf achten, dass der

Urlaub mit Kind für alle etwas Neues und Besonderes ist und das Urlaubsziel sollte Kinder- oder Babyfreundlich sein und viel Spaß für alle bieten. Die Urlaubsaktivitäten sollten breit gefächert sein, damit alle Familienmitglieder auf ihre Kosten kommen. Für das Baby oder Kleinkind sollten alle wichtigen Utensilien eingepackt werden und auch eine Reiseapotheke sollte in jedem Fall mit dabei sein. Ansonsten solltest du einfach den Urlaub mit deiner Familie und deinem Kind oder Baby genießen.

VORARLBERG “Entspannung für die Großen und Abenteuer für die Kleinen”

Abgelegt 8. Februar 2012 um 14:09 von admin in Allgemein, Berge, Wellness&Kids, Österreich

David Fischer

Wird ein Urlaub in Vorarlberg verbracht, steht im Zentrum meist der Wintersport. Speziell das Schifahren hat es zahlreichen Urlaubern angetan, aber auch die Sportarten wie Langlaufen, Eisstockschießen und Rodeln erfreuen sich an immer mehr Beliebtheit. Die von Touristen begehrten Nobelskiorte wie St. Anton und Lech sind mitunter auch ein Grund, dass sich das Schifahren im Laufe der Zeit mehr als etabliert hat. Inzwischen hat sich aber Vorarlberg nicht nur einen Namen mit der Tourismusbranche gemacht, sondern ebenso mit dem Thema Wellness.

Durch die Eröffnung mehrerer Wellnesshotels zieht es unzählige Urlauber auch im Sommer an den Arlberg, was leider nicht immer der Fall war. Vor wenigen Jahren waren die Auslastungszahlen der Hotels fast gleich null, da ein Aufenthalt am Meer gegenüber einer Woche in den Alpen von vielen bevorzugt wurde. Um eine komplette Schließung der Hotels in den Monaten von Mai bis Oktober zu verhindern, haben sich die Akteure des Tourismussektors zum Ziel gesetzt bis Ende 2011 mindestens fünf Hotels rund um das Thema Wellness in Vorarlberg zu eröffnen. Dieses Vorhaben ist ihnen gelungen und es sollen im nächsten Jahr noch weitere Hotels folgen, um wieder mehr Gäste nach Vorarlberg zu locken.

Eines dieser neueröffneten Hotels in Lech ist nicht nur für die diversen Angebote bezüglich Wellness bekannt, sondern trägt ebenfalls den Beinamen Kinderhotel. Dieses Kinderhotel in Lech bietet einerseits Erholung für die Großen im Wellnessbereich und andererseits Action für die Kleinen im hoteleigenen Kindergarten. Betreut wird der Nachwuchs von fachkundigem Personal und bietet angefangenen von einer ganztägigen Kinderbetreuung bis hin zu einem Schikurs alle möglichen Abenteuer. Um in Vorarlberg unter dem Namen Kinderhotel laufen zu dürfen, bedarf es aber mehr als einem attraktiven Angebot. Eine Bedingung ist beispielsweise eine kinderfreundliche Ausstattung, dazu zählen Steckdosensicherungen und autofreie Spielzonen. Außerdem ist der Name Kinderhotel ein Hinweis darauf, dass sich Kinder im Hotel aufhalten und es in Folge dessen nicht selten zu Lärmbelästigungen aufgrund des aufgeweckten Nachwuchses kommen kann.

„Der Kronplatz“ – Südtirols Top-Skiberg

Abgelegt 29. März 2011 um 16:14 von admin in Allgemein, Berge, Italien, Ski

Sonja Vodicka

Das kanns:

Der Kronplatz ist nicht nur der größte Skiberg Südtirols, sondern auch der modernste. 105 Pistenkilometer und 31 Lifte der allerneuesten Generation, sogar mit Sitzheizung und roten Ledersitzen, garantieren Skispass bis zum 25.April.

Das Skigebiet ist ideal für Familien und Freundesgruppen mit unterschiedlichem skifahrerischem Niveau. Es gibt fünf Skischulen mit je einem Kinderland, ein eigenes Restaurant für Kinder und Betreuung in einem Kindergarten am Kronplatzgipfel. Jeder hat die Möglichkeit ganz nach seinem Gusto und Können eine blaue, rote oder schwarze Piste zu wählen um in Richtung der umliegenden Orte St. Vigil, Olang oder Bruneck abzufahren. Anschließend setzt man sich wieder in eine der Gondeln, und die ganze Familie trifft sich oben auf 2275 Meter am Kronplatzgipfel, unterhalb der großen Concordia 2000 Glocke. Seit dem Jahr 2004 läutet sie täglich um 12 Uhr die Mittagszeit ein. Um immer in den Genuß des besten Schnees und der schönsten Sonnenseiten zu kommen verrät Artur Costabiei vom Tourismusverband Kronplatz folgenden Geheimtipp: „Immer mit der Sonne. Das heißt: Vormittags nehmen wir die Pisten auf der Olanger Seite, spätvormittags auf der St.Vigiler Seite und am Nachmittag geht’s Richtung Bruneck.“ Dort hinab führt die längste und schwärzeste Piste des Skigebietes, die fünf Kilometer lange „Hernegg“.  Wem der Weg zu lang ist, kehrt zwischendurch in der“ Herzlalm“ ein. Für die gemütlicheren Familienmitglieder empfiehlt  Costabiei seine ganz persönliche Lieblingspiste: die blaue Furcia 9.

Das bringts:

Der Kronplatz ist ein Genußskigebiet. Alle Sinne werden hier gleichermaßen angesprochen. Wirklich atemberaubend schön ist das Panorama auf Dolomiten und Alpen von allen Pisten im Skigebiet. Wer gerne gut isst, kann in den Hütten kulinarische Höhenflüge erleben, wie man sie normalerweise von Skihüttenköchen nicht erwartet. So stehen bespielweise in der Obereggeralm, einer urigen Alm aus dem 17.Jahrhundert, Hirschcarpaccio mit Preiselbeercreme und warmer Schokokuchen mit flüssiger Füllung auf der Speisekarte. Vom Kaiserschmarrn gar nicht zu sprechen! Der beste im Alpenraum! Die Lorenzi-Hütte, ebenfalls an der gleichnamigen Talabfahrt nach Olang gelegen, wartet mit mediterranen Spezialitäten und Meeresfrüchten auf 1666 Metern über dem Meer auf.

Das kostets:

Die Unterkunftspalette in der Kronplatz – Region reicht von günstigen Privatzimmern, über Appartements bis hin zu Top-Hotels in den drei Haupt-Orten Bruneck, St.Vigil, Olang, sowie in den Nebenorten rund um den Kronplatz. Besonders empfehlenswert ist das, in der dritten Generation von Evelyn Schraffl  familiengeführte, direkt an der Skipiste nach Olang gelegene 4-Sterne Superior ”Berghotel Zirm” (www.berghotel-zirm.com). Mit nur 45 Zimmern, einem schönen, neuen Wellnessbereich, Spitzen- Küche von Chefkoch Lars Freckmann und nettem Service zahlt man gerne den gehobenen Preis (Familienzimmer in der Hauptsaison um 160 Euro pro Person, Kinder ca. 70 Euro inkl. Verwöhnpension), um sich wenigsten in den Ferien rundherum verwöhnen zu lassen.

Infos: www.kronplatz.com


Mami fährt den Mazda MX – 5!

Abgelegt 8. März 2011 um 17:05 von admin in Allgemein, Auto, Cabrio, Mazda

Anne v.d.Felsen

Mami und ich lieben Cabrios. Lange hat sie gezögert und überlegt: „Muß das sein? Brauchen wir das wirklich? Darf ich mir das gönnen?“

Der neue Mazda MX-5 hat alle Zweifel vom Tisch gefegt. Mami sagte: „Dieser Roadster 2.0 MZR 118 kW/160 PS Benziner  hat alles, was mich an einem Cabrio als Zweitwagen fasziniert“.  Die Anschaffungskosten, ca.24.000 € und der Verbrauch (6 l außerorts) sind überschaubar.

Dieser MX-5 ist eine „Stilikone“, wie Mami sagt, obwohl ich nicht genau weiß, was das sein soll. Er sieht jedenfalls turbogut aus und ich habe jeden Tag auf schönes Wetter gehofft, damit wir damit fahren konnten.

Mami kann ihre Einkäufe problemlos im Kofferraum verstauen, er faßt immerhin 150 l. Und wenn wir zum Baden fahren gibts für Spiel- und Badezeug genug Platz.

Peinlich wird’s, wenn Mami übermütig wird und das Radio ganz laut aufdreht. Der MX-5 hat nämlich ein Bose-Sound-System und da fliegt euch ganz schön was um die Ohren.

Im Guiness Buch der Rekorde steht übrigens, dass der MX-5 der erfolgreichste Roadster seit 2000 ist – das müsst ihr euch mal geben.

Ich freue mich auf den nächsten Sommer!

Tallinn – Junge Kulturhauptstadt zwischen Ost und West

Abgelegt 4. März 2011 um 18:41 von admin in Allgemein, Eltern Exclusiv, Meer, Städtereisen

Von Sonja Vodicka

Tallinn ist eine junge Hauptstadt in altem Gewand: Sie besitzt eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Innenstädte Europas, die komplett zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt wurde. Doch unter der historischen Fassade schlägt ein junges, frisches Herz. Seit Estland 1991 unabhängig wurde und 2004 EU und Nato-Mitglied wurde, fährt Tallinn auf der Überholspur. Musik und Mode, Design und IT- an innovativen Ideen mangelt es den kreativen Bewohnern dieser schönen Stadt im hohen Nordosten Europas nie. Das besondere dabei: die kleine Metropole schafft es sich ihr märchenhaftes Flair zu bewahren: Mit ihren spitzen Kirchtürmen, den anmutigen Kuppeln der Newski-Kathedrale, schmalen Altstadtgassen, mittelalterlichen Gildehäusern, der längsten, erhaltenen Stadtmauer Europas und  einem sagenhaften Blick aufs Meer lädt sie zu tausendundeins romantischen Spaziergängen ein.

Das kanns:

Das Jahr 2011 hält für Tallinn einige Überraschungen bereit. Zum einen ist es die Euro-Einführung, die endlich grenzenloses Shopping-Feeling auch in Estland möglich macht. Die Gassen der Tallinner Unterstadt sind voller kleiner, feiner Geschäfte für Design und Kunsthandwerk. Estnisches Design hat sich hier einen internationalen Namen gemacht -im Bereich Wohnen und in der Mode. So kann man beispielsweise in der Katherinengilde den Künstlerinnen bei der Herstellung von originell-modernem Kunsthandwerk zusehen und aus ihrer Hand einen bunten Schal aus feinem Leinen oder einen handgestrickten Pullover aus schwerer Wolle erwerben. Nach dem Vorbild mittelalterlicher Gilden haben sich in einer Seitengasse der Altstadt die Handwerkerinnen zusammengeschlossen und Tallinns Begeisterung fürs mittelalterliche Erbe und den Konsum schöner Dinge unter ein Dach gebracht.

„Geschichten von der Meeresküste“- so lautet das Motto des wichtigsten Großereignisses in Talinn im Jahr 2011. Es ist der Titel des Kulturprogramms für Tallinn 2011- der europäischen Kulturhauptstadt. 34 der ausgewählten 251 Vorschläge haben direkt mit dem Meer zu tun, viele andere beziehen sich im weitesten Sinn darauf. Erst dritte Bewerbung Tallins als Europäische Kulturhauptstadt war in Brüssel endlich auf Gegenliebe gestoßen. Das neue Meeres-Museum ist Ausgangspunkt einer geplanten Seepromenade, dem «Kulturkilometer», wo die Kulturereignisse hauptsächlich im Sommer stattfinden werden. Diese Meile soll vorbei an einem alten, leer stehenden Gefängnis zur Linnahall führen, einem aus Sowjetzeiten stammenden Konzertgebäude, nur einen Steinwurf entfernt von der Altstadt. Ein Jungbrunnen für die marode Gegend.

Der neue Küstenstreifen wird wie vieles, was für das Kulturhauptstadtjahr an Bauten geplant ist, aber wohl höchstens halbfertig sein, wenn das Programm beginnt. Doch das ist das kein Widerspruch: Vieles wird derzeit rekonstruiert, aber eben nicht nur für 2011, sondern auch für die Zukunft. Da Tallinn über eines der niedrigsten Budgets verfügt, das je einer Europäischen Kulturhauptstadt hatte ist viel neue Infrastruktur nicht drin.

Einer der Programmpunkte ist die von 26. April bis zum 14. Juni dauernde „Eksperimenta!“(www.eksperimenta.net) . Eine einzigartige Triennale für zeitgenössische Kunst und die erste ihrer Art die Werke von 14- bis 19-jährigen Kindern und Jugendlichen präsentiert. Oder der im August stattfindende „Kettentanz“. Eine Volkstanzveranstaltung die am 20.August auf dem Rathausplatz beginnen wird und –ohne Unterbrechung-durch jeden Landkreis Estands durchgeführt wird.

Der historische Stadtkern mit seiner Ober- und Unterstadt ist bereits seit längerem herausgeputzt. Dazu hat die friedliche Wende 1991, als Estland von der Sowjetunion unabhängig wurde, nur bedingt beigetragen. Viele Fassaden sind 1980 restauriert worden, als im Rahmen der Olympischen Spiele in Moskau die Segelwettbewerbe vor der estnischen Küste stattfanden. Das alt und neu kein Widerspruch sind sieht man am  modernen Bau des KUMU Art Museum in Tallinn -dem größten Kunstmuseum der baltischen Staaten.
Gegründet wurde die Stadt Reval, das heutige Tallinn, im Hochmittelalter von deutschen Ordens- und Kaufleuten. Am Burgturm, dem «Langen Hermann», wehte über die Jahrhunderte immer die Fahne des jeweils aktuellen Herrschers. Gegenüber liegt die Alexander-Newski-Kathedrale mit ihren typischen Zwiebeltürmen. In der Unterstadt finden sich zahlreiche Kontorhäuser aus der Hansezeit. Das Schwarzhäupterhaus etwa, heute für Staatsempfänge genutzt, hat eine auffällige Renaissance-Fassade. Das Haus der Großen Gilde schräg gegenüber beherbergt das Estnische Historische Museum.

Ganz fertig ist auch die Altstadt aber noch nicht – aber das kann auch ein gutes Omen sein. Schließlich gibt es die Legende, dass Tallinn nie fertig gebaut sein darf – sonst passiere ein Unglück: Ein Gnom aus dem vor den Toren der Stadt gelegenen Ülemiste-See soll dann den See über die Ufer treten lassen.  Infos: www.talinn2011.ee

Das bringts:

Schlössle und St.Petersbourg – Hotelhighlights in Tallinn

Jahrzehntelang führte Estland ein Schattendasein hinter dem Eisernen Vorhang. Seit 2004 ist das Land Mitglied der Europäischen Union und zeigt stolz seine Natur-, Kultur- und Architekturschönheiten. So einmalig wie das Land ist auch das luxuriöse Schlössle Hotel. Das erste Fünf-Sterne Hotel des Landes gehört zu den Leading Hotels of the World und  liegt mitten in einer stillen Gasse der bezaubernden mittelalterlichen Altstadt. Wer die Lobby mit ihrem Kamin, den kuscheligen Sitzgruppen und erwürdigen Ölgemälden betritt, fühlt sich unweigerlich ins Mittelalter zurückversetzt. Der Eigentümer hat ein altes Salzlager aus dem 13.Jahrhundet wiederaufgebaut und in ein Kleinod aus Antiquitäten und gediegenen Natur-Materialien verwandelt. Massive Holzbalken, geputztes Mauerwerk, antike Möbel, ein flackerndes Kaminfeuer in der Lobby sowie Farbspiele in Lila und Rot geben dem Fünf-Sterne-Domizil sein aristokratisches Aussehen. Die im Treppenhaus ausgehängte Gästeliste ließt sich wie ein Who is Who der oberen 10 000: Von Price Charles über Lenny Kravitz, alles was Rang, Namen oder einen Grammy oder Oscar sein eigen nennt hat hier schon in der 90 Quadratmeter großen Schlössle Suite im ehemaligen Dachstuhl des Hauses genächtigt. Aber auch die anderen 28 Suiten und Zimmer sind elegant und individuell eingerichtet und sie bieten höchsten Komfort. Zum Haus gehören u.a. eine private Sauna, Massage, ein Limousinenservice, Babysitterdienst sowie modernste Konferenz- und Banketträume.

Bereits mehrfach wurde das Restaurant Stenhus, im romantischen Gewölbekeller für seine internationale Kulinarik, zu der selbstverständlich auch die heimische Küche gehört, ausgezeichnet – u.a. als bestes Gourmetrestaurant in Estland. Das Geheimnis ist die Philosophie des französische Chefkoch Alexandre George: „Ich respektiere die estnischen Produkte und verleihe ihnen mit Hilfe von Kräutern aus der Region das gewisse international-heimische Flair das diese Stadt und zu dieses Hotel ausmachen.“

Gleich um die Ecke vom Rathausplatz, gegenüber dem mittelalterlichen Stadtbrunnen, liegt das zweite Hotel von deutschen Hoteldirektor Kay Peter Bischoff: Das Boutique Hotel St. Petersbourg. Hier, im ersten Hotel Tallinns, logierten schon seit 1850 jene, die es sich leisten konnten. Damit ist es das älteste kontinuierlich betriebene Hotel der Stadt. Die Zimmer im Art-Deco stil sind elegante, schlichte Oasen. Vom Zimmer 304 hat man beispielsweise einen wunderschönen Blick auf den Burgberg und im Dachstuhl des Hauses wurde eine neue Sauna eingerichtet. Im Kellergewölbe des Hauses befindet sich das beste estnische Restaurant das „Kuldse Notsu Körts. Wie Gott in Russland fühlt man sich beim Eintritt ins Nevskij Restauant, welches man über die Hotelhalle betritt. Dort erwartet einen nicht nur der Papagei des Hotelchefs, sondern eine Welt wie aus Tolstois Romanen. Livrierte Kellner, Kaminfeuer, alte russische Literatur in den Bücherregalen, ein melancholischer Balalaikaspieler und nur vier Tische, die sich, zur Dinerzeit, biegen vor russischen Köstlichkeiten, wie roten Kaviar, geräuchertem Lachs, Entenpastetchen und einem Messing-Topf mit dem Traditionsgericht „Boef Stroganoff“.

www.schlossle-hotels.com

Das kostets:

Übernachtung mit Frühstück pro Doppelzimmer 95 Euro im Hotel St. Petersbourg. Übernachtung mit Frühstück pro Doppelzimmer 175 Euro im Hotel Schlössle.

Den schnellsten Weg nach Estland bieten Estonian Air und Lufthansa an. Mit nonstop-Verbindungen ab Berlin, Frankfurt, München und Amsterdam nach Talinn. Flug um 200 Euro.

PKW-Reisende nehmen Fähre Rostock – Helsinki -Tallinn. Das Landesinnere und die Inseln bereist man am besten mit dem PKW.

JAHRESWECHSEL im „ALTEN ÄGYPTEN“ NIL – KREUZFAHRT MIT KINDERN

Abgelegt 25. Februar 2011 um 10:38 von admin in Allgemein, Asien, Ägypten

Katrin v.d.Felsen

Das kann’s

Für Familien ist das Sorglos -  Paket mit Abholung, Transfers, Besichtigungen, Vollpension ist auf jeden Fall  angebracht, in einem Land, dessen Schrift man nicht lesen kann, geschweige denn sprechen. Obwohl Ägypten ein westlich aufgeschlossenes Land ist, fühlt man sich als Frau oft nicht ernstgenommen. Preisabsprachen sollte lieber ein Mann vortragen. Hält man sich an die bekannten Vorsichtsmaßnahmen beim Essen, droht keinerlei Übel.

Auch ein Kaffee und eine Wasserpfeife in einem typischen Café sollte man ruhig probieren. Wir hatten sogar keine Probleme nach dem Genuss von frisch gepressten Zuckerrohrsaft. Aber darauf gibt es keine Garantieen!

Das bringt’s

4000 Jahre alte Kultur, hautnah und oft noch (!) in einem Zustand, der atemberaubend ist. Hat man einen guten Reiseführer, der einen nicht mit Zahlen und Fakten zuschüttet, hören sich viele der Geschichten an, als habe ein Drehbuchautor von RTL mitgearbeitet. Verschwenderischer Reichtum, Intrigen, Morde, undurchschaubare Familienverhältnisse. Es lohnt sich früh aufzustehen, um vor den zahllosen Bussen im Tal der Könige oder im Nationalmuseum zu sein. Wir konnten sogar alleine im Raum des Tut-ench-Amun stehen und staunen!

Lohnenswert ist, auch mal vom normalen Besichtigungsprogramm Abstand zu nehmen und zu kürzen. So haben wir statt Abu Simbel lieber ein nubisches Dorf in Assuan besichtigt und sind auf Kamelen in die Wüste geritten, was die Kinder sehr begeistert hat.

Das kostet’s

11 Tage Abenteuer und Kultur über Helios Reisen. Flug und Eintrittspreise: München-Kairo (Pyramiden von Gizeh)-Luxor-Assuan (Lilkreuzfahrt)-Kairo (Stadtbesichtigungen) kosten etwa 2500 € pro Person.

Familienurlaub in Lech – Hoteltipp

Abgelegt 13. Februar 2011 um 17:34 von admin in Allgemein

Von Alexander Berger

Das westlichste Bundesland Österreichs, nämlich Vorarlberg, ist in touristischer Hinsicht vor allem durch seine vielen exzellenten Möglichkeiten zum Schilauf bekannt. Besonders Gäste aus dem europäischen Ausland kommen gerne in die international bekannten Nobelskiorte, um dort ihren Winterurlaub zu verbringen. Aber auch immer mehr einheimische Touristen, finden den Weg nach Lech und Umgebung. Grund dafür sind einige Hotels und Gastronomiebetriebe, die einen Urlaub auch für mittelständige Österreicher preislich möglich gemacht haben.

Zwei Hotelbetriebe möchte ich weitergeben: beide ein wenig außerhalb von Lech gelegen. Eines dieser beiden Hotels in Lech ist ein ausgesprochenes Familienhotel. Mit einem umfangreichen Angebot an Services und Leistungen. Das Hotel „Rote Wand“ bietet Urlaubspauschalen an, die durchschnittlich um 25% billiger sind, als vergleichbare Angebote. Neben einer umfangreichen Kinderbetreuung, die nicht nur die Beaufsichtigung der Kinder, sondern auch zahlreiche spannende und interessante Aktivitäten bietet, verfügt das Hotel auch über ein eigenes Hauskino. In diesem Kino, in dem bis zu 40 Personen Platz finden, wird jeden Tag ein anderer Kinderfilm gespielt.

http://www.rotewand.com/de/red-kids-club/red-kids-club-familienhotel-arlberg.html

Das zweite Hotel in Lech, das Urlaubspauschalen zu durchaus erschwinglichen Preisen anbietet, ist einer jener Hotelbetriebe, die das Thema Wellness in Vorarlberg touristisch bekannt machen möchten.

http://forum.chip.de/funtalk/schifahren-86133.html

Wo Kinderträume wahr werden – Reiten im Bayerischen Wald

Abgelegt 25. November 2010 um 12:10 von admin in Allgemein, Reiten, Wellness&Kids

von Sonja Vodicka, November 2010

DAS KANNS
Es ist einfach erstaunlich was Ulrich N. Brandl, Landwirt und Visionär aus seinem Hof gemacht hat. Brandl, selbst zweifacher Vater, hat vor rund 17 Jahren den Bauernhof seiner Eltern nach und nach in ein 4-Sterne-Ferien-Resort verwandelt, dabei komplett, sowohl was die Energieversorgung des Hauses, als auch die Ernährung betrifft auf Nachhaltigkeit und Bio umgestellt und dabei seine individuellen Maßstäbe als Familienmensch angelegt.

DAS BRINGTS:
Der Ulrichshof im Bayrischen Wald hat allen Grund, sich „Resort“ zu nennen. Die Hotelanlage wird von 25.000 m2 Hotelgelände sowie 50 Hektar Feldern, Wiesen und Wäldern umgeben. Bereits 1994 wurde die Anlage erweitert. Es entstanden ein Restaurant, ein Abendlokal mit großzügiger Spielothek in Form einer Westernstadt und Saloon, die Zimmer und Suiten werden regelmäßig dem Trend der Zeit angepasst. Auch der Bereich „Spiel und Spaß“ hat ständig Neues zu bieten. Einen Tennis- und einen Beachvolleyballplatz, einen Kinderfußballplatz, eine Skate-Area, einen großen Kletterpark für Kleinkinder, eine Bungee-Trampolin-Anlage, sowie eine Autoskooter-Anlage. Und es soll noch besser werden: Rings um die Spielscheune sind neben Squash-Court und Spielfeldern für Hallenfußball, Basketball oder Volleyball, eine Bogenschießanlage sowie ein Kletterturm für Größere geplant. Eine Wasserwelt mit Hallenbad und 81 m langer Riesenrutsche sowie einen kleinen, feinen Wellnessbereich gibt es längst.

DAS KOSTETS:
In allen Angeboten ist die „Ulrichshof-Bio-Verwöhnpension“ –enthalten- Kalt/warmen Schlemmer-Frühstücksbuffet, kleinem Mittagsbuffet, leckerem Kuchenbuffet und Kaffee zur Selbstbedienung am Nachmittag, Abendbuffet sowie ganztägig Bio-Getränke für Kinder und Grander-Wasser für die Eltern.
Preise:
Kinder bis 6 Jahre frei, bis 8 Jahre 25 Prozent, bis 10 Jahre 50 Prozent, bis 16 Jahre 80 Prozent vom Erwachsenenpreis.

Zwischen dem ersten und dem letzten Eindruck scheinen Welten zu liegen und dabei sind es nur vier Tage. Der erste ist geprägt von einer landschaftlich reizvollen Anreise entlang des Bayerischen Waldes, der zweite von der Ankunft im Niemandsland, irgendwo an der Grenze zur Tschechischen Republik, in einem Weiler namens Zettisch. Der dritte von einem ersten Bild des Ulrichshof, einer Mischung aus Hotel-, Bauern,- und Reiterhof, irgendwo zwischen Wäldern, Wiesen, Feldern und Misthaufen mit einer gefliesten Hotelhalle voller Bobbycars und kleinen, lauten Kindern, die darauf herumdüsen. Der vierte von einer überaus herzlichen Begrüßung an der Rezeption, so freundlich als sei man entweder der einzige Gast im Haus oder als sei man schon hundertmal da gewesen. Wobei weder das eine noch das andere zutrifft.
Im Laufe der vier Tage ertappe ich mich beim fliegenden Schneidersitzüben am Trampolin, beim Verstecken in der Spielscheune oder beim Balancieren am Geschicklichkeitsparcour im Wald. Ich traue mich mit Amina auf dem Schoß die 30-Meter-Wasserrutsche hinunterzudüsen, und entdecke, zusammen mit meinen Kindern wie süß es ist die kleinen Mini-Hufe des Shetlandpony Maxi zu putzen. Ich genieße es gemeinsam mit Schirin den ersten Ausritt in die umliegenden Wälder zu machen und dass ich das Zeug hätte „The best rodeo-rider in town“ zu werden, vorausgesetzt meine eigene Tochter hätte mir am letzten Abend, im Saloon, diesen begehrten Titel nicht vor der Nase weggeschnappt.

Ulrichshof liegt in Zettisch am Rande des malerischen Chambtals. Naturentdecker, Golfer, Reit- und Radfans haben längst das malerische Chamtal für sich entdeckt. Zum Wandern laden der Nationalpark Bayerischer Wald in Ludwigsthal aber auch der Landstrich rings um den Großen Arber (1.456 m), die größte Erhebung des Bayerischen Waldes. Besonders beliebt sind auch Touren in den Böhmerwald. Nur 70 km vom UNESCO-Weltkulturerbe Regensburg entfernt eröffnet sich außerdem ein vielfältiger Kulturraum, der durch die Tradition der Glasbläserkunst geprägt und für vieles offen ist: Sehenswert ist die nur 2 km entfernte Lichtenegger Burg bei Rimbach mit ihrer malerischen Freilichtbühne. Ein Muss sind die Museen auf der Glasstraße und die berühmten Städte, Klöster, Burgen und Schlösser im Donautal zwischen Regensburg (70 km) und Passau (105 km), dem „Venedig Bayerns“.