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Es muss nicht immer Pulverschnee sein! Wanderparadies Kitzbühel

Abgelegt 7. August 2016 um 12:45 von admin in Allgemein, Österreich, Wandern

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Als Münchnerin kommt man im Winter an Kitzbühel nicht vorbei. Warum auch? Eines des besten Skigebiete der Alpen so nah vor der Haustüre. Und die Freunde sind sowieso alle immer dort. Verabredungen finden zur kalten Jahreszeit meist in Kitzbühel statt. Also hinlänglich bekannt: der Vorort von München heißt Kitzbühel.

 

Und so habe ich es erst in diesem Sommer entdeckt: das Wanderparadies Kitzbühel – immer mit Blick auf die imposante Kulisse aus Wilder Kaiser, Hohe Tauern und Großglockner. Auf über 1.000 Kilometern erstreckt sich das gut ausgebaute Wegenetz mit eigens für Jogger und Nordic Walker ausgewiesenen Strecken in allen Schwierigkeitsgraden. Das bedeutet: auch Sommerreisen mit Familie ist in Kitzbühel der Hit. Meine Entdeckung: Was tun, wenn man zur Erholung ohne Anhang in die Berge möchte, aber dennoch die Sicherheit haben will, nicht ganz alleine im Gelände zu sein. Die Antwort:

Die geführten Wandertouren vom Tourismus-Amt Kitzbühel. Schon bei der Planung erfährt der Gast hier, daß er willkommen ist. Die Beratung ist professionell und freundlich.

 

Jeden Morgen um 9 h geht’s von Mitte Mai bis Ende Oktober an der Hahnenkammbahn los.

Unkomplizierter geht’s nicht mehr. Einfach pünktlich sein, Brotzeit im Rucksack haben, für alle Wetter gerüstet sein und mitlaufen. Super, daß es verschiedene Schwierigkeitsgrade gibt.

Wer seine Ruhe will, hält einfach den Mund. Wer ein bisschen Anschluß sucht – wird nicht enttäuscht sein. Die Wanderführer sind sympathisch und routiniert, was das Tempo und die Pausen anbelangt. Das grosse Plus: hier habe ich Ecken und Flecken entdeckt, die ich alleine nie aufsuchen würde.

 

Die Planung der Wandertour geht ganz einfach auf http://touren.kitzbühel.com – hier stehen alle relevanten Informationen wie Längen- und Höhenangaben sowie Schwierigkeitsgrade zur Verfügung.

Mein Geheimtipp – und bitte nicht weitersagen: die Sintersbacher Wasserfälle hinter Jochberg.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gut Wenghof – Family Resort Werfenweng/ Salzburger Land

Abgelegt 5. September 2015 um 13:24 von admin in Allgemein

Beeindruckende Bergwelt mit sanftem Tourismus

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Es ist ein Paradies für Kinder und Eltern. Keine Autos, dafür ganz viel Natur, Berge, Almen, blühende Wiesen und ein Badesee. Und vor allem viele neue Freunde, mit denen sich die Kids auf dem autofreien Dorfplatz zum Spielen treffen. Möglich machen diese Idylle zwei Konzepte, die sich perfekt ergänzen: Im Gut Wenghof – Family Resort lautet das Motto „100 Prozent Familie“, danach sind alle Einrichtungen und Angebote das Familienresorts ausgerichtet.
Urlaub mit statt Urlaub von der Familie lautet das Motto des Familienresorts, das mit dem einem umfassenden „All-inclusive-Angebot“ für Alpenfans überzeugt. Familien mit Kindern sind im Gut Wenghof unter sich, so dass die jungen Leute schnell Spielkameraden finden. An sechs Tagen pro Woche wird in der „TUI best FAMILY Kinderwelt“ professionelle Kinderanimation angeboten, zur Entlastung der Eltern und für ihre positive „Life-Family-Work-Balance“. Die erholsamen Ruhezonen für die Eltern kommen im Haus allerdings etwas zu kurz, Kinder haben absoluten Vorrang.

Die Gemeinde Werfenweng hat sich der „Sanften Mobilität“ verschrieben, so dass Einheimische wie Gäste sich über mehr Ruhe, deutlich weniger Straßenverkehr und bessere Luft freuen können.

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Für Familien bringt das samoKonzept, an dem sich der Wenghof als „samo -Gastgeber“ beteiligt, vor allem eines: mehr Bewegungsfreiheit. Es ist erstaunlich, wie schnell man hier „enthasten“ kann, wenn man vor die Tür gehen kann, ohne auf Autos achten zu müssen. Am Dorfplatz gibt es für Kinder allerhand fahrbare Untersätze, die man über die samo Verleihstation hier kostenlos ausleihen kann. Natürlich gibt es auch für Erwachsene eine große Auswahl an umweltfreundlichen Gefährten, zum Beispiel die Grashüpfer, das sind mit Biogas aus Wiesengras betriebene Autos, sowie Elektroautos, Fahrräder, Mountainbikes und die verschiedensten Fun-Fahrzeuge.

 

So gerüstet kann man sich zur Erkundung der Umgebung aufmachen. Das Family Resort liegt inmitten des Tennengebirges, in dem sich über lieblichen Almen und grünen Wäldern schroffe Kalkgipfel erheben. Viele Routen für Wanderer, Bergsteiger, Radler und Mountainbiker erschließen die schöne Naturlandschaft, von gemütlichen Familienstrecken bis zu anspruchsvollen Touren. Gleich beim Wenghof beginnen auch mit Buggy gut gangbare Spazierwege, z.B. zum wunderbar erfrischenden Badesee mit Wasserrutsche. Wer sich einen Überblick verschaffen will, schwebt mit der Gondelbahn Ikarus auf den Bischling, den Hausberg von Werfenweng, und genießt auf dem kinderwagentauglichen Höhenrundweg das herrliche Bergpanorama.

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Unser Resumée:
100% familienfreundliche Ferien im Sommer wie im Winter in schönster Bergwelt.
Die Lust auf Bewegung und sportliche Aktivität ist ansteckend und liegt förmlich in der würzigen Bergluft.

Das hilfsbereite Personal im Gut Wenghof hat immer ein Lächeln parat und erfüllt jeden Wunsch.

Unser Tipp:
Besuch im Fis-Ski-Museum des Salzburger Landesmuseums. Liegt direkt neben dem Hotel und gibt einen tollen Einblick in die Geschichte des Skifahrens.

 

Leichte 2 Stunden-Wanderung auf die Mahdeck Alm und unbedingt den Topfenstrudel kosten.

 

Das kostets:

2 Erwachsene und 2 Kinder unter 6 Jahren zahlen 1 Woche AI ab EUR 69,– /pro Erwachsenem

Kinderermäßigung: 0-6 Jahre gratis, 7-14 Jahre: -50%, ab 15 Jahre: -30%

 

 

Information: Gut Wenghof – Family Resort, Weng 17, 5453 Werfenweng

Salzburger Land/ Österreich, Telefon +43-6466-450-0, Fax +43-6466-450-7, eMail hotel@werfenweng.at Internet: www.werfenweng.at

In Christlum und um Christlum herum Ausgezeichnetes Kinderhotel zwischen Karwendel und Rofangebirge

Abgelegt 14. November 2014 um 20:02 von admin in Allgemein

Angela Schönfeld

Was macht ein Familienhotel zum Kinderhotel? Diese Frage, liebe Eltern,

bekommen Sie im Sporthotel Achensee www.sporthotel-achensee.com auf Schritt und Tritt beantwortet.

Dieses 4-Sterne-Haus ist so perfekt auf Kinder eingestellt, daß es eine Freude macht, davon zu berichten: Das Kinderbuffet, an dem sich die Kleinen selber bedienen können ist gesund und abwechslungsreich, wobei die geliebten 3 P’s – Pasta, Pizza, Pommes immer mit dabei sind. Lätzchen im Speisesaal, Flaschenwärmer, Hipp-Gläschen, Hochstühle ohne Zahl, Babynahrung aller Art rundum die Mikrowelle und eine Kinderseite in der täglichen Hotelzeitung lassen uns schmunzeln. Das Personal im Speisesaal bringt nichts aus der Ruhe, auch wenn das Müsli mal auf dem Boden landet.

Soviel Luxus für die Kurzen? Ja, weil je größer der Spass bei den Kleinen , um so mehr Genuss bei den Großen. Das Team von Familie Hlebaina am „kleinen Achensee“ (den gibt’s wirklich und zwar vor der gemütlichsten Wirtsstube im ganzen Tal „der Seealm“, hier gibt’s Kaffee und Jausen und ist auch für Nicht-Hotelgäste eine schnuckelige Adresse) betreut die Kids 80 Stunden in der Woche nahezu ganzjährig. Wenn der Aufenthalt lang genug ist, dann reisen hier Golfkids mit Reiter-, Schwimm- und Skikurs-Abzeichen wieder ab. Nahezu für jedes Sport- und Frischluft-Hobby kann im Sporthotel am Achensee der Grundstein gelegt werden. Der Indoor-Spaß mit Kletterwand und allen Raffinessen aus dem Spielzeugland versteht sich von selbst.

Also liebe Eltern, hier ist mehr Zeit für euch zu gewinnen, als euch recht ist. Es gibt keine Ausreden mehr! Im Winter liegen die legendären Hochalmlifte der Christlum vor der Türe. Was für eine Freude, dort als erster am Hang zu stehen, während sich die anreisenden Münchner Skifahrer erst durch das Tegernseer Tal kämpfen. Das 200 km lange Loipennetz erfordert dann schon einige Tage Aufenthalt. Von leichthügeligen Strecken mit herrlichsten Ausblicken auf den See bis zu herausfordernden Strecken in die Karwendel-Täler ist alles zu finden. Im Sommer ist gut Segeln, Wandern und Bergsteigen ist ein Hochgenuss am Achensee. Schwimmen im See können wir uns auch im Hochsommer nicht so prickelnd vorstellen, der See hat vermutlich nie mehr als 19 Grad.

Die Lage des Hotels ist nicht zu übertreffen. Vom Bett in die Gondel in weniger als 50 Meter ist hier nicht übertrieben. Wer das Christlum-Skigebiet schon mal bei 10 Grad minus erlebt hat, der wird als Sommerwanderer einen Aufstieg auf die Hochalmen ganz besonders geniessen.

Uns gefällt die Übersichtlichkeit des Achensee – Hochtals. Es gibt die breiten Täler Pertisau und Maurach im Süden und das Zentrum ist der See, der übrigens vom Sporthotel Achensee aus in einem schönen Spaziergang gut zu erreichen ist. Das Tal ist verschont vom Massenrummel und das hat für uns den allergrößten Erholungswert.

Wir haben im Herbst den Ausflug zur Gramaialm sehr genossen. Mieten Sie sich in Pertisau ein Radl und fahren Sie ca. 7 km zur Alm. Dies ist auch für mitreisende Großeltern gut zu schaffen; es gibt in Pertisau auch e-bikes zu mieten. Die Alm wiederum ist Startpunkt für die schönsten hochalpinen Ausflüge. Nicht vergessen: Topfenstrudel in der Gramaialm bestellen!

Weitere Gaumengenüsse? Martin Sinke heißt der excellente Küchenchef im Sporthotel Achensee. Sein Osso Bucco, ist ein Grund dieses Hotel zu besuchen.

Unsere Top Fives, um dieses Hotel Familien zu empfehlen:

Standort des Hotels: der Berg ruft immer!

Kinderbetreuung: die kinderfreundliche Haltung zeigt sich in jedem Ausstattungs-Detail

Gaumenfreuden: überdurchschnittliche Qualität bei allen Speisen

Sport: Ein full service Angebot in allen Jahreszeiten

Hotel-Team: Kinderfreundlichkeit ist Trumpf

Dieser Meinung ist übrigens auch die Tester von Travellers’ Choice Award, die dieses Haus zu den 25 besten Familienhotels weltweit zählen.

 

Kontakt:

www.sporthotel-achensee.de

info@sporthotel-achensee.com

Tel: +43 (0)5246 65 61

 

 

 

 

Familien-Flotillen-Segeln in den Kornaten

Abgelegt 29. November 2013 um 11:42 von admin in Allgemein, Flottilensegeln, Segeln, Segeltrip für Familien

Von Heike Bedrich

Einmal durch die Kornaten zu segeln, war schon immer ein Traum von mir. Die Kornati liegen südlich gegenüber von Zadar, daher ist die zauberhafte Hafenstadt auch Heimathafen vieler Charterboote, die auf dem Weg zu den Kornati sind.

Wir haben uns für Zadar als Stützpunkthafen entschieden und über „Sailpoint“ fünf Kajütenplätze auf einer Vector 401 gebucht. Die Kosten pro Kajüte betrugen 535 € inkl. Stützpunktkosten, unabhängig vom Alter der Kinder.

Vor dem Segeltrip haben wir noch drei Nächte gecampt, das ist in Kroatien leicht zu organisieren und überall möglich. Den Campingplatz in Borik würde ich jedoch für Familien nicht empfehlen, da in den Musikkneipen bis spät in die Nacht Betrieb ist. Daher sind wir am nächsten Tag weitergezogen zu einem netten, kleinen Zeltplatz in der Nähe der Marina Dalmacica.

Der Segeltrip

Wie bei vielen Segeltouren üblich, startet die Tour am Samstag. Unser Skipper war der Führer der Flotille, unser Schiff also das Mutterflotillen-Schiff. Das allerdings hat Vor- und Nachteile.

Erstes Ziel war Zut. Eine kleinere Insel mit einem traumhaften Restaurant „bain“.Das Essen bitte vorbestellen, wenn man mit Flotille unterwegs ist. Es gab frischen Fisch und Peka, ein herrliches frisches Lamm mit Kartoffeln.

Die Durchfahrt durch die Kornati selbst ist unvergeßlich. Höhepunkt war ein kurzer Badestop mit einem Sprung ins glasklare, blaue Wasser. Die Inseln sind sehr karg, es gibt aber Möglichkeiten an Bojen zu ankern, dies ist jedoch kostenpflichtig und die Gebühr dafür richtet sich nach den Personen an Bord.

Jezera ist eine sehr schöne Hafenstadt und liegt auf der Insel Murter. Es gibt die Möglichkeit im Hafen zum Essen zu gehen, in der Marina zu duschen und Kleinigkeiten wie frisches Brot, Obst und Gemüse einzukaufen. Nächster Stop in Sibenik.

Von dort aus ging es weiter die Schlucht entlang bis nach Skardin, ein Hafenstädtchen mit Marina und Stadthafen und einer intakten Touristeninfrastruktur. Von Skardin aus kann man mit einem Ausflugsboot zu den Krka Wasserfällen fahren und den Nationalpark besuchen. Das haben wir aufgrund von permanenten Schlafmangel einfach mal sein lassen, weil der Skipper jeden morgen um 8.30 Uhr frühstücken wollte!!!

Der Wind begleitete uns dann auch konstant mit Windstärke 3-4 bis zur Ankerbucht. Dort gab es ebenfalls ein kleines Restaurant zum Essen, wir haben es aber vorgezogen an Bord zu bleiben und dort zu kochen und den herrlichen Sternenhimmel um uns herum zu genießen.

Mit konstantem Achter-Wind ging es über 10 Seemeilen in den Murter Hafen. Murter ist ein kleines Städtchen mit einem sehr großen Hafen. Am Pier liegen traumhaft große Yachten und selbstverständlich gibt es für deren Bootsführer auch die entsprechenden Restaurants an der Kaimauer. Aber auch für Segler wie uns gibt es tolle, kleine Restaurants, wo man lecker Essen gehen kann und der Geldbeutel nicht zu sehr strapaziert wird. Die Hafengebühr beträgt im Schnitt ca. 75 Euro.

Am nächsten Tag, und damit an unserem letzten Tag, fuhren wir nach Zadar zurück. Der Wind hielt sich am Morgen versteckt und wir mussten unsere nächste Badebucht in Vrgada mit Motor ansteuern.

Die Tour in der Flotille zu segeln war anstrengend, aber für die Kinder ist der Austausch mit den anderen Familien hervorragend.

Wir würden allerdings nie mehr auf einem Mutterflotillen-Schiff mitsegeln. Denn das bedeutet: Immer warten, bis alle anderen Boote abgelegt hatten und immer als erste im Hafen sein. Der Skipper hat schließlich die Verantwortung für die nachfolgenden Boote. Vorteil: manchmal mußten wir keine Gebühren fürs Ankern und in den Marinas bezahlen.

Alles in allem hat es zwischen uns und dem Skipper nicht gestimmt, was sehr schade war. Der Kommandoton des Skippers und seine Ansprüche bzgl. der Bedienung an Bord war teilweise unerträglich. Man muss also auch Glück mit dem Skipper haben, daher empfehle ich bereits bei der Buchung der Tour mit dem Skipper die Wünsche bzgl der Tour zu besprechen.

Linktipps Familiensegel-Törns in Kroatien

Segelreisen24 (Rony und sein Team machen einen guten  Job und starten von Italien aus. Sie bieten ein- bis zweiwöchige Touren im Norden von Kroatien an

Sailpoint (Kajüten bzw. Yachtverleiher, Flotillensegeln durch die Kornaten)

Windbeutel

 

 

 

VATA PITTA KAPHA auf Schloss Pichlarn in die Balance bringen

Abgelegt 23. August 2013 um 20:32 von admin in Allgemein, Ayurveda, Berge, Eltern Exclusiv, Österreich, Wandern

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Ayurvedische Reinigungskus in Schloß Pichlarn

Den Elternjob gut zu erfüllen, heißt viele Jahre fit bleiben und vor allem auch für sich selbst gut zu sorgen. Eine ayurvedische Reinigungskur, genannt Panchakarma,  war mein langgehegter Traum und natürlich war Asien dabei der erste Impuls, doch irgendwie war es mir nicht geheuer, 10 Flugstunden von der Familie weg zu sein. Ob ich da die nötige Ruhe und Gelassenheit bekäme? Finanzielle Vorteile haben asiatische Ziele nicht, wenn man die Flüge dazurechnet.

Ich hatte nicht vermutet, daß ich mehrere Empfehlungen für eine Adresse in der Steiermark bekommen würde. Im traumhaft schönen Hotel Schloß Pichlarn praktiziert Dr. Johann Schäffler, einer der Begründer der ayurved.Medizin im Westen, den Ayurveda seit Januar 2003. Für seine Patienten bedeutet dies eine erfahrene, ayurvedische Betreuung im Umfeld einer 5 Sterne Hotellerie.

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Und so läuft es in etwa ab:

Für die gewünschte Reinigung, auch Pancha Karma genannt, gibt Dr.Schäffler gibt im Vorfeld die Anleitung für eine einwöchige Vor-Kur daheim: eine Ernährungsumstellung in Richtung Schonkost.  Er empfiehlt dafür ca. 10 Tage einzuplanen. Die Reinigung und Engiftung beruhen im wesentlichen auf drei Säulen: Ernährung, Massage und Einlauf.

Der Umkehrschwung beginnt am Bahnhof in Stainach-Irdning. Der Koffer wird mir vom Hotel Chauffeur aus der Hand genommen und 90 Minuten später liege ich schon in Öl und genieße eine erste Abhyanga-Ganzkörper-Massage mit Marma Behandlung zur Balancierung meiner Vata-Energien. Diese Massage gehört zu den Klassikern und kann auch als vierhändige Synchron-Behandlung gebucht werden. Die Marma Behandlung ist eine Kopfmassage und so wohltuend,  daß  jeder sie lernen sollte.

2. Tag: Erstuntersuchung bei Dr.Schäffler: Dazu gehören Puls- und Zungendiagnose und ein ausführliches Gespräch. Im Mittelpunkt der Kur stehen tägliche Ölbehandlungen, durch die die Schlacken im Körper gelöst werden. Sind diese mobilisiert, kommen verschiedene Verfahren der Ausleitung zur Anwendung. Die Massagen sind wahre Erlebnisse und schwer zu beschreiben, weil man in einen nahezu schwebenden und tiefenentspannten Zustand kommt. Die Wirkung ist bei jedem unterschiedlich. Hinterher sind Dampfbäder angezeigt, ein Hochgenuss im 4800 m2 Spa von Schloss Pichlarn.

3. Tag: Die Pulsdiagnose wird wiederholt, weitere Ölbehandlungen besprochen. Die verwendeten Öle werden in Pichlarn nach ayurved.Verfahren hergestellt und enthalten überwiegend Kräuter der Alpenregion.

Ich erlebe Shirodara, den famose Stirnguß, der alle Ayur-Veda-Prospekte ziert. Angeblich triften dabei alle ab. Ich sehe weder Farben noch höre ich Stimmen – sondern schlafe göttlich ein! Auch gut!

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4. Tag: Dr. Schäffler hat viel Zeit für seine Patienten. Die ayurved. Verordnungen stellen nur eine Seite seiner Begleitung dar. Sein Weg: „Der Arzt muß in das System des Menschen kommen“  und von hier aus beginnt er nach ganzheitlicher Betrachtung sehr intensive Gespräche, die den Alltag seiner Klienten nicht ausspart. Ärztliche Zuwendung, wie man sie in der westlichen Medizin nie finden wird. Ziel: die Wiederherstellung der Geist-Körper-Balance. Die Therapeuten in Pichlarn haben einen achtsamen Blick auf den Patienten und dieser Blick scheint synchronisiert zu sein. Jedes Handtuch, jeder Wickel, jede Nachfrage und natürlich die Choreografie der Behandlungen sind identisch. Dies ist spätestens nach dem 3. Tag sehr entspannend.

 

5. Tag: Ein wichtiger Moment der Behandlung ist die Entdeckung inneren Stille, die sich langsam einstellt. Der Tagesablauf hat sich eingependelt. Ich habe nicht das Bedürfnis nach Austausch und Kurschatten. Der Blick geht nach innen. Die Zungendiagnose erlaubt einen verfeinerten Einblick in die vorliegenden Störungen der Doshas.  Der Ayurveda geht davon aus, daß diese Störungen langfristig Ursache für Krankheiten sind. Verabreicht werden zur weiteren Lösung von Schlacken und zur Ausbalancierung der Doshas selbsthergestellte Tees und div. ayurvedischer Medizin.

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6. bis 10. Tag:  Die Phase der Einläufe beginnt. Hier zeigt sich, wie wichtig Hygiene und die Sensitivität der Therapeuten ist. Das Prozedere ist harmlos bis erträglich unangenehm. Die Wirkungen sind je nach verabreichten Substanzen und persönlichem Empfinden unterschiedlich. Ich empfehle an diesen Tagen auf Diät zu gehen. Die Pfunde purzeln und spätestens jetzt stellt sich das Gefühl von Leichtigkeit und Reinigung ein. Mein Rat: die Behandlungen morgens terminieren; davor nur eine Scheibe Brot und heißes Wasser mit Zitrone und Honig. Der Hunger hält sich ohnehin in Grenzen und so kann das Frühstück auch mal ausfallen.

 

Ernährung:

Pancha Karma ist keine Hungerkur. Die Pichlarner Küche bietet ein ayurvedisch ausgerichtetes Menü an und reagiert auf individuelle Wünsche. Eine Umstellung der Ernährung ist jedoch erforderlich und förderlich. In den ersten Tagen sind dies die einzig schmerzhaften Momente, morgens an Eier, Brötchen, Käse und Croissants vorbeizugehen und am Abend das Tauernlamm und den Zweigelt im Buch der Erinnerungen versinken zu lassen. Aber dafür werden wir Ayurvediker ja täglich gestreichelt und geknetet. Die neu gewonnen Ernährungserlebnisse, auch was die Gewürze anbelangt, sind schließlich der Benefit einer solchen Kur, wenn wir es schaffen, dies ein kleines Stück in den Alltag mitzunehmen. Grundregeln für Beginner:

  1. Morgens ein Glas warmes Zitronenwasser mit Honig trinken
  2. Auf das Frühstück gelegentlich verzichten.
  3. Tagsüber jede halbe Stunde eine Tasse heißes, abgekochtes Wasser trinken
  4. Vor dem Mittagessen zwei bis drei Scheiben einer frischen Ingwerwurzel mit einigen Tropfen Zitronensaft und etwas Salz essen.
  5. Auf leicht verdauliche Mahlzeiten achten. Meiden sollten Sie rotes Fleisch, zu viel Fisch, Eier, Frittiertes, Gebratenes, Süßigkeiten und schwere Milchprodukte wie Sahne, Quark und Hartkäse. Nie Überessen!
  6. Sich auf zwei Mahlzeiten am Tag beschränken. Abends genügt eine Gemüsesuppe.
  7. In Ruhe und bewusst essen. Gut kauen. Nach der Mahlzeit fünf Minuten bis eine Viertelstunde entspannen.
  8. Anschaffung eines ayurvedischen Kochbuchs und Geld in Gewürze investieren.
  9. Eigene Herstellung von Ghee.

 

Sport:

In Schloss Pichlarn lockt eine sehr begabte und einfühlsame Personal Trainerin an 4 Tagen mit exquisitem Sportprogramm. Die Verführung ist groß, weil jede Einheit für sich überschaubar und leistbar erscheint. In Zusammenhang mit den ayurved. Behandlungen, sollten Sie jedoch darauf verzichten. Der Körper braucht die Ruhe für Entschlackung und Entgiftung. Kleine Runden um das Schloß sind ausreichend.

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10. bis 12. Tag: Das Ende der Kur ist in Sicht. Die Vorfreude, künftig einer ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge und Lebensphilosophie im ayurved. Stil Raum zu geben, ist auf jeden Fall da. Das Gewicht stimmt und über das „Innere Strahlen“, so wie es im Prospekt von Dr.Schäffler steht, müssen andere entscheiden. Für mich sind die wichtigsten Kriterien erfüllt: eine Umstellung der Ernährung und eine gefühlte, innere Reinigung. Angeblich entfaltet sich die volle Wirkung einer Pancha Karma Kur erst nach 2 bis 4 Wochen, vorausgesetzt, man führt die Ernährungsumstellung daheim nicht sofort wieder außer Kraft.

Informationen:

Institut für Ayurveda Dr.Johann Schäffler, 0043-3682-24440-571    office@ayur-veda.at

www.pichlarn.at

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sawadee-Kha! City Trip Bangkok und Badeurlaub Khao Lak

Abgelegt 16. Juli 2013 um 07:21 von admin in Allgemein, Asien, Thailand

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Petra Öchsner

Thailand, so meinten die Freunde, sei ein perfektes Einsteigerziel für Familien in Asien.

www.asiandreams.de hat uns bis auf die Tagesausflüge verschiedene Routen ausgearbeitet, die von Bangkok in den Norden führen sollten und dann per Flugzeug zum Badeurlaub in den Süden. Um jedoch eine stressfreie Ferienzeit zu haben und der Hitze wegen haben wir verkürzt: Bangkok City mit Sightseeing und dann ab in den Süden. Diese Entscheidung möchten wir gerne weiterempfehlen für alle Familienreisenden.

Das vom Reisebüro angebotene Hotel bangkokriverside@anantara.com war der Hit. Direkt am Chao Phraya Fluss gelegen, traumhaft schön ausgestattet , eine ideale Kombination zwischen Stadthotel und Resort. Bei Temperaturen um 38 Grad ist es wunderschön nach dem Sightseeing den Pool unter Palmen zu haben, eine kühle Brise vom Fluß und ein unaufgeregtes Ambiente.

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Obwohl im 20 Minuten Takt das hoteleigene  Shuttle-Boot direkt zum Skytrain (Haltestelle Taksin) fährt, mit dem man dann mühelos in die City kommt, sind wir manchmal auch am Abend in der weitläufigen Hotelanlage ‚hängengeblieben‘.

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Das Thai Restaurant am Bootssteg ist zu empfehlen mit herrlichem Blick auf die Skyline gegenüber und sehr besonders ist das italienische(!) Restaurant im Hotel.

So gut untergebracht war es bequem und unkompliziert auch bei hohen Temperaturen Ausflüge zu machen.

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Per Bus in die alte Tempelstadt Ayutthaya, eine Bootsfahrt durch die Klongs (die Armut neben dem hochkommerziellen Bangkok ist nicht einfach für die Kinder zu vermitteln), die unvermeidlichen (aber trotzdem sehr eindrucksvollen) Tempelanlagen Wat Pho und Wat Arun in der Stadt

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und natürlich: Shopping in den Einkaufszentren und Märkten der Stadt. Die Khao San Road am Abend haben wir einmal absolviert, was mit Kindern im Schlepptau absolut reicht.

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Nach einer Woche Mega-City sind wir mit dem Skytrain wieder sehr bequem zum Flughafen gefahren,  um die zweite Woche in Khao Lak zu verbringen. Erholung pur an den herrlichen Sandstränden mit einem Paradies-Feeling in der Poolvilla. Mehr als in der Stadt hat uns hier der Nachteil der späten Reisezeit erwischt: die Wassertemperatur ging nicht unter 26 Grad, da mussten wir uns erstmal daran gewöhnen.

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Untergebracht waren wir in der wunderschönen Anlage vom  www.katagroup.com/beyond-khaolak. Eine Anlage leicht am Hang gebaut, 5 ineinander übergehende Pools, Abendessen mit Tischen next to the waterline und einem höchst aufmerksamen und netten Schweizer Manager. Für Kinder und Jugendliche allerdings würden wir dieses Hotel nicht empfehlen, es ist einfach zu ruhig. Der Strand ist bestens gepflegt.

Beach Front

Nicht unproblematisch ist der Verzehr von Fisch und Fleisch in den Strandbuden, aber das geliebte Thaifood gibt’s ja in Khao Lak zur Genüge. Und das Zentrum von Khao Lak wird im klimatisierten Hotel Bus mehrmals täglich angefahren. Bequemer geht es nicht.

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Man sollte nicht versäumen, einige der zahlreichen Ausflüge wahrzunehmen, die in allen Hotels zu buchen sind. Die nachfolgenden Touren sind gut mit Kindern ab 10 Jahren zu machen.

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Tauch- und Schnorchelausflüge zu den Tachai – Inseln im Naturschutzgebiet toppen eine Tour zu den weltberühmten Similian-Tauchgründen, weil letztere von Touristen derart überlaufen sind, daß sie zeitweise nicht mehr von Ausflugsschiffen angesteuert werden dürfen. Per Speedboat geht’s in 1 Stunde zur ersten Bucht der Tachai-Inseln mit kristallklaren, türkisen Wasser. Ein englischsprachiger Guide schnorchelt voran und zeigt die Besonderheiten der Unterwasserwelt, Babyhaie inclusive. Wie überall bei diesen organisierten Ausflügen wird perfekt für Essen und Trinken unterwegs gesorgt. In diesem Fall im Schatten unter Palmen. Nicht ganz billig, aber paradiesisch schön.

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Kanu-Tour und Elefantenritt

Im Khao San Nationalpark gibt es zahlreiche Kanäle, auf denen Kanutouren durch den Dschungel angeboten werden. Der klimatisierte Minibus bringt unsere 8-köpfige  Gruppe an den Startpunkt am Fluß. In jedem Kanu sitzen 2 Touristen und 1 thailändischer Guide. Die beste Gelegenheit um wunderschöne und vermutlich sehr giftige Schlangen zu sehen, die hoch oben im Buschwerk dösen. An tieferen Stellen im Fluß ist auch ein Sprung ins Wasser erlaubt. Jede Menge Wasser und ausreichend Sonnen- und Mückenschutz gehören bei dieser Tour ins Gepäck. Nach ca 90 Minuten, die zu dieser Zeit aufgrund der erdrückenden Schwüle ganz schön anstrengend sind, erreichen wir eine Lodge. Hoch über dem Fluss wartet ein leckerer Lunch und freundliche Lodge-Wirte auf uns.

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Nachmittags gehts zum Elefanten-Camp im Khao San Nationalpark. Die Dickhäuter wackeln mit den Ohren, wenn sie gut gelaunt sind – das lernen wir von den Elefantenführern, den Mahuts. Jeweils 2 Personen sitzen hoch oben auf dem Bänkchen, der Mahout sitzt auf dem Kopf. Eine wackelige Angelegenheit! Es geht über Stock und Stein und durch knietiefe Bäche. Staunen bei Groß und Klein, daß die Elefanten diese unwegsamen, schmalen Pfade durch Kautschukplantagen so sicher bewältigen. Festhalten ist angesagt! Nach ca 30 Minuten erreichen wir einen Wasserfall und die mutigen springen hier ins eiskalte Wasser zwischen den Felsen. Der Rückweg geht schon viel entspannter, wir beginnen diese Art der Fortbewegung zu geniessen.

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James-Bond-Felsen in der Phang-Nga-Bucht

1974 war das Inselchen Drehort im Bond-Streifen „Der Mann mit dem goldenen Colt“ . Seitdem wird die Attraktion in jedem Prospekt und in jedem Hotel angeboten. Wir würden sie trotzdem nicht empfehlen, weil sich der Pauschaltourismus hier von seiner schlimmsten Seite zeigt. Unzählige Schiffe kreuzen  durch den maritimen Nationalpark mit 100 bizarr geformten Inseln.

Jeder will das Beweisfoto vor dem Bond-Felsen mit sich vor der Fels-Kulisse haben, entsprechend voll ist es an dem malerischen Strand, den man mit den berühmten Longtailbooten ansteuert. Wer eine organisierte Bootstour, meist vom nahegelegenen Phuket aus, macht, der kommt noch an einer weiteren Sehenswürdigkeit vorbei: Ko Panyi, ein Fischerdorf auf Pfählen. Etwa 200 meist muslimische Familien leben hier. Auf Brücken oder Stegen haben sie eine unüberschaubare Menge an Souvenirständen aufgebaut. Wir würden diese Tour nicht empfehlen, weil sich der Pauschaltourismus hier von seiner schlimmsten Seite zeigt. Es gibt ausreichend Bilder und Berichte über diese Tour. Lieber einen Tag länger am Strand verbringen!

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Für nachreisende Familien, die kompetente, individuelle Empfehlungen oder Arrangements für Thailand-Trips brauchen: www.asiandreams.de;

Telefon: 089 / 458 678 – 0

bangkokriverside@anantara.com

www.katagroup.com/beyond-khaolak

 

 

 

 

 

 

 

„Kids Map“ – Stadtkarten für Kinder

Abgelegt 1. März 2013 um 14:10 von admin in Allgemein

von Marion Uhrig-Lammersen

Was für eine geniale Idee: „Kids Map Berlin“ oder „Kids Map Hamburg“ sind doppelseitige Faltkarten für Kinder. Sie führt die Jungen und Mädchen mit reichhaltigen Illustrationen durch die Stadt. Spielerisch werden Bauten erklärt. Auf diese Weise erfahren die Kleinen etwas über Berlin, die Stadt-Architektur und deren Entwicklung. Da wird zum Beispiel erläutert, woher der Alexanderplatz seinen Namen hat oder wie der Berliner Zoo entstanden ist. Die fröhlichen Zeichnungen stammen von der Berliner Kinderbuchillustratorin Doris Schneider. Auf diese Weise wird die Entdeckung einer Stadt zu einem spannenden Erlebnis für Kinder und Erwachsene. Auf der Karte finden man außerdem ein Adressverzeichnis mit den besten Eisdielen, Restaurants für Kinder, Spielplätzen oder Kinderbauernhöfen sowie Informationen zu Schwimmbädern, Theatern und Museen. Die „Kids Map Berlin’“ gibt es in Berliner Hotels. Online kann man diese und die Faltkarte „Kids Map Hamburg“ online unter www.archi-maps.de bestellen. „Kids-Map München“ ist in Bearbeitung und erscheint in diesem Jahr.

FOR FAMILY REISEN – Veranstalter für Familienreisen

Abgelegt 19. Februar 2013 um 14:13 von admin in Allgemein

FOR FAMILY REISEN ist ein neuer Reiseveranstalter für Familienurlaub weltweit. FOR FAMILY REISEN bietet ein umfangreiches Programm für Familienurlaub nach Mittel- und Südamerika, Asien, Afrika und nach Europa an. Großen Wert legt der Experte auf authentische und außergewöhnliche Reiseerlebnisse mit höchster Qualität für die ganze Familie. Natur- und Tierbeobachtungen, das Verständnis für die Wichtigkeit der Artenvielfalt und der ökologischen Zusammenhänge sowie das intensive Kennenlernen fremder Menschen und Kulturen stehen im Vordergrund der Familienreisen. Mit seinen nachhaltigen Reisekonzepten fördert der Veranstalter Umweltschutzprojekte, soziale Initiativen und trägt dazu bei, die Wertschöpfung im Reiseland zu unterstützen. Das Konzept wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem erhielten bereits sechs Reisen die „Goldene Palme“ der GEO Saison. Neben Gruppenreisen bietet FOR FAMILY REISEN auch Individualreisen an. Mit „Teens on Tour“ werden speziell auf Jugendliche ausgerichtete Abenteuerreisen angeboten.

Tel.: +49 (0)7634 – 50 55 25
info@familien-reisen.com
www.familien-reisen.com

Shoppen und Skifahren in Samnaun

Abgelegt 14. Januar 2013 um 17:50 von admin in Allgemein, Berge, Schweiz, Ski, Wellness&Kids

Sonja Vodicka

Am besten der Nase nach, den Schmugglerpfaden oder den Rolex-Werbungen. Wer nach Samnaun möchte, sollte am bestem allen drei Dingen folgen um ans Ziel zu gelangen. Schon die Anfahrt in das Bergdörfchen, welches umgeben von den imposanten Dreitausendern der Samnaungruppe auf 1850 Meter Höhe liegt, ist ein Abenteuer für sich. Kommt man von der Schweizer Seite, muss man, auf einer engen, kurvenreichen Passstraße, in den Fels geschlagene Tunnel passieren. Allzu nachvollziehbar sind, die Beschwerden der Anreise in früheren Zeiten. Bis ins 20. Jahrhundert führte nur ein Karrenweg über Tiroler Gebiet in das Schweizerische Samnaun. Die Einwohner handelten mit den Tiroler Nachbarn, doch durch die Zentralisierung des Schweizer Zollwesens versiegte der Handel und damit die wirtschaftliche Grundlage. Deshalb wurde Samnaun auf Antrag seiner Bürger Schweizer Zollausschlussgebiet. Duty Free anno dazumal: Dieser außergewöhnliche Status im Dreiländereck Schweiz-Italien-Österreich ist dem 800 Seelen Dorf im Hochgebirge, bis heute erhalten geblieben. Heute sind es nicht mehr Naturalien mit denen die Samnauner Handel treiben, sondern Luxusgüter. Allen voran die Familie Zegg. Aus einer kleinen Bergpension entwickelten sie den größten Samnauner Hotelverbund: das 4-Sterne Superior Wellness „Hotel Chasa Montana“ und das „Silvretta“. Der gebürtigen Französin Eliane Zegg gelang es zeitgleich mit den ambitionierten Hotelplänen ihres Mannes Hubert Zegg die unterschiedlichsten Luxusmarken nach Samnaun zu holen. „Die Idee entstand in den 80er Jahren aus einer kleinen Hotelvitrine, wo ich einwenig Parfüm und Schmuck ausstellte,“ erinnert sich die Chefin des Hauses. Aus der kleinen Vitrine ist inzwischen eine ganze Ladenstraße  entstanden, die der Züricher Bahnhofstraße an Markenvielfalt von Rolex bis Chanel, in nichts nachsteht, außer dass die Preise niedriger sind.

Nach dem Shoppen geht es dann per Shuttle-Bus direkt auf die Piste, oder umgekehrt. Samnaun betreibt ein über den Berggrat und die Grenze zusammengeschlossenes Skigebiet mit Ischgl in Tirol. Es ist mit 238 Kilometern und 43 Beförderungsanlagen eines der größten Skigebiete der Ostalpen. Hinauf ins Winterwunderland auf die Alp Trida schwebt die erste Doppeldecker-Seilbahn der Welt. Hinunter geht es dann auf der Talabfahrt, dem „Dutyfree-Run“ immer der Nase nach, dem Duft von Parfum und edlen Kubanischen Zigarren entgegen…

Informationen:

Wellness Hotel Chasa Montana, CH-Samnaun-Dorf, Telefon 0041 81 8619000, www.hotelchasamontana.ch, info@hotelchasamontana.ch

z.B. Arrangement Ski-Total: inkl. 4 Übernachtungen mit Halbpension, 3 Tage Skipass, 3-Tage Stöckli-Leihski, 1 Carving-Tag ab 701 Euro.

Österreich – das perfekte Urlaubsland für Familien

Abgelegt 18. Oktober 2012 um 18:29 von admin in Allgemein

Österreich ist ein beliebtes Urlaubsland für die ganze Familie – nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer finden sich für alle sportlichen Vorlieben die passenden Urlaubsorte und Familienhotels.
Besonders im Winter locken die vielen Skipisten und Langlaufstrecken sportliche Familien aus aller Welt an. Sollten die Kinder das Skilaufen noch nicht perfekt beherrschen, so gibt es in allen größeren Skigebieten die Möglichkeit, zusätzlich zum Urlaub im Familienhotel einen Skikurs für die Kleinen zu buchen. Die österreichischen Skipisten sind bundesweit einheitlich gekennzeichnet, damit dem entspannten und sicheren Skiurlaub mit den Kindern nichts im Wege steht.

Aber auch im Sommer gibt es für den Familienurlaub in Österreich einiges zu entdecken. Erstmal bieten die Bundesländer Kärnten und Salzburg unzählige Badeseen mit Trinkwasserqualität. Familienhotels direkt am Seeufer ermöglichen ein entspanntes Urlauben, ohne die Kleinen über weite Strecken zum Wasser bringen zu müssen.
Aber man kann den Urlaub mit Kindern im Sommer auch in den österreichischen Bergen verbringen: hier bieten die zahlreichen Wandergebiete alles, was man für den Urlaub mit Kindern benötigt. Eigene Kinder- und Familienwanderwege mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden passen sich den individuellen Bedürfnissen aller Altersklassen an.

Kinderbetreuung im Gasthof Weiss

Wenn sich die Eltern für Kultur interessieren und gerne Städte wie Salzburg oder Wien besuchen möchten, gibt es auch hier Angebote speziell für den Urlaub mit den Kleinen. So gibt es zum Beispiel in Wien ein Kindermuseum, welches sich gleich neben den Museen und Kunstgalerien für „die Großen“ im Museumsquartier befindet.
Wie man den Urlaub mit Kindern auch gestalten möchte – Österreich hält für alle Vorlieben die geeigneten Angebote bereit.