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VATA PITTA KAPHA auf Schloss Pichlarn in die Balance bringen

Abgelegt 23. August 2013 um 20:32 von admin in Allgemein, Ayurveda, Berge, Eltern Exclusiv, Österreich, Wandern

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Ayurvedische Reinigungskus in Schloß Pichlarn

Den Elternjob gut zu erfüllen, heißt viele Jahre fit bleiben und vor allem auch für sich selbst gut zu sorgen. Eine ayurvedische Reinigungskur, genannt Panchakarma,  war mein langgehegter Traum und natürlich war Asien dabei der erste Impuls, doch irgendwie war es mir nicht geheuer, 10 Flugstunden von der Familie weg zu sein. Ob ich da die nötige Ruhe und Gelassenheit bekäme? Finanzielle Vorteile haben asiatische Ziele nicht, wenn man die Flüge dazurechnet.

Ich hatte nicht vermutet, daß ich mehrere Empfehlungen für eine Adresse in der Steiermark bekommen würde. Im traumhaft schönen Hotel Schloß Pichlarn praktiziert Dr. Johann Schäffler, einer der Begründer der ayurved.Medizin im Westen, den Ayurveda seit Januar 2003. Für seine Patienten bedeutet dies eine erfahrene, ayurvedische Betreuung im Umfeld einer 5 Sterne Hotellerie.

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Und so läuft es in etwa ab:

Für die gewünschte Reinigung, auch Pancha Karma genannt, gibt Dr.Schäffler gibt im Vorfeld die Anleitung für eine einwöchige Vor-Kur daheim: eine Ernährungsumstellung in Richtung Schonkost.  Er empfiehlt dafür ca. 10 Tage einzuplanen. Die Reinigung und Engiftung beruhen im wesentlichen auf drei Säulen: Ernährung, Massage und Einlauf.

Der Umkehrschwung beginnt am Bahnhof in Stainach-Irdning. Der Koffer wird mir vom Hotel Chauffeur aus der Hand genommen und 90 Minuten später liege ich schon in Öl und genieße eine erste Abhyanga-Ganzkörper-Massage mit Marma Behandlung zur Balancierung meiner Vata-Energien. Diese Massage gehört zu den Klassikern und kann auch als vierhändige Synchron-Behandlung gebucht werden. Die Marma Behandlung ist eine Kopfmassage und so wohltuend,  daß  jeder sie lernen sollte.

2. Tag: Erstuntersuchung bei Dr.Schäffler: Dazu gehören Puls- und Zungendiagnose und ein ausführliches Gespräch. Im Mittelpunkt der Kur stehen tägliche Ölbehandlungen, durch die die Schlacken im Körper gelöst werden. Sind diese mobilisiert, kommen verschiedene Verfahren der Ausleitung zur Anwendung. Die Massagen sind wahre Erlebnisse und schwer zu beschreiben, weil man in einen nahezu schwebenden und tiefenentspannten Zustand kommt. Die Wirkung ist bei jedem unterschiedlich. Hinterher sind Dampfbäder angezeigt, ein Hochgenuss im 4800 m2 Spa von Schloss Pichlarn.

3. Tag: Die Pulsdiagnose wird wiederholt, weitere Ölbehandlungen besprochen. Die verwendeten Öle werden in Pichlarn nach ayurved.Verfahren hergestellt und enthalten überwiegend Kräuter der Alpenregion.

Ich erlebe Shirodara, den famose Stirnguß, der alle Ayur-Veda-Prospekte ziert. Angeblich triften dabei alle ab. Ich sehe weder Farben noch höre ich Stimmen – sondern schlafe göttlich ein! Auch gut!

Stirnguss

4. Tag: Dr. Schäffler hat viel Zeit für seine Patienten. Die ayurved. Verordnungen stellen nur eine Seite seiner Begleitung dar. Sein Weg: „Der Arzt muß in das System des Menschen kommen“  und von hier aus beginnt er nach ganzheitlicher Betrachtung sehr intensive Gespräche, die den Alltag seiner Klienten nicht ausspart. Ärztliche Zuwendung, wie man sie in der westlichen Medizin nie finden wird. Ziel: die Wiederherstellung der Geist-Körper-Balance. Die Therapeuten in Pichlarn haben einen achtsamen Blick auf den Patienten und dieser Blick scheint synchronisiert zu sein. Jedes Handtuch, jeder Wickel, jede Nachfrage und natürlich die Choreografie der Behandlungen sind identisch. Dies ist spätestens nach dem 3. Tag sehr entspannend.

 

5. Tag: Ein wichtiger Moment der Behandlung ist die Entdeckung inneren Stille, die sich langsam einstellt. Der Tagesablauf hat sich eingependelt. Ich habe nicht das Bedürfnis nach Austausch und Kurschatten. Der Blick geht nach innen. Die Zungendiagnose erlaubt einen verfeinerten Einblick in die vorliegenden Störungen der Doshas.  Der Ayurveda geht davon aus, daß diese Störungen langfristig Ursache für Krankheiten sind. Verabreicht werden zur weiteren Lösung von Schlacken und zur Ausbalancierung der Doshas selbsthergestellte Tees und div. ayurvedischer Medizin.

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6. bis 10. Tag:  Die Phase der Einläufe beginnt. Hier zeigt sich, wie wichtig Hygiene und die Sensitivität der Therapeuten ist. Das Prozedere ist harmlos bis erträglich unangenehm. Die Wirkungen sind je nach verabreichten Substanzen und persönlichem Empfinden unterschiedlich. Ich empfehle an diesen Tagen auf Diät zu gehen. Die Pfunde purzeln und spätestens jetzt stellt sich das Gefühl von Leichtigkeit und Reinigung ein. Mein Rat: die Behandlungen morgens terminieren; davor nur eine Scheibe Brot und heißes Wasser mit Zitrone und Honig. Der Hunger hält sich ohnehin in Grenzen und so kann das Frühstück auch mal ausfallen.

 

Ernährung:

Pancha Karma ist keine Hungerkur. Die Pichlarner Küche bietet ein ayurvedisch ausgerichtetes Menü an und reagiert auf individuelle Wünsche. Eine Umstellung der Ernährung ist jedoch erforderlich und förderlich. In den ersten Tagen sind dies die einzig schmerzhaften Momente, morgens an Eier, Brötchen, Käse und Croissants vorbeizugehen und am Abend das Tauernlamm und den Zweigelt im Buch der Erinnerungen versinken zu lassen. Aber dafür werden wir Ayurvediker ja täglich gestreichelt und geknetet. Die neu gewonnen Ernährungserlebnisse, auch was die Gewürze anbelangt, sind schließlich der Benefit einer solchen Kur, wenn wir es schaffen, dies ein kleines Stück in den Alltag mitzunehmen. Grundregeln für Beginner:

  1. Morgens ein Glas warmes Zitronenwasser mit Honig trinken
  2. Auf das Frühstück gelegentlich verzichten.
  3. Tagsüber jede halbe Stunde eine Tasse heißes, abgekochtes Wasser trinken
  4. Vor dem Mittagessen zwei bis drei Scheiben einer frischen Ingwerwurzel mit einigen Tropfen Zitronensaft und etwas Salz essen.
  5. Auf leicht verdauliche Mahlzeiten achten. Meiden sollten Sie rotes Fleisch, zu viel Fisch, Eier, Frittiertes, Gebratenes, Süßigkeiten und schwere Milchprodukte wie Sahne, Quark und Hartkäse. Nie Überessen!
  6. Sich auf zwei Mahlzeiten am Tag beschränken. Abends genügt eine Gemüsesuppe.
  7. In Ruhe und bewusst essen. Gut kauen. Nach der Mahlzeit fünf Minuten bis eine Viertelstunde entspannen.
  8. Anschaffung eines ayurvedischen Kochbuchs und Geld in Gewürze investieren.
  9. Eigene Herstellung von Ghee.

 

Sport:

In Schloss Pichlarn lockt eine sehr begabte und einfühlsame Personal Trainerin an 4 Tagen mit exquisitem Sportprogramm. Die Verführung ist groß, weil jede Einheit für sich überschaubar und leistbar erscheint. In Zusammenhang mit den ayurved. Behandlungen, sollten Sie jedoch darauf verzichten. Der Körper braucht die Ruhe für Entschlackung und Entgiftung. Kleine Runden um das Schloß sind ausreichend.

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10. bis 12. Tag: Das Ende der Kur ist in Sicht. Die Vorfreude, künftig einer ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge und Lebensphilosophie im ayurved. Stil Raum zu geben, ist auf jeden Fall da. Das Gewicht stimmt und über das „Innere Strahlen“, so wie es im Prospekt von Dr.Schäffler steht, müssen andere entscheiden. Für mich sind die wichtigsten Kriterien erfüllt: eine Umstellung der Ernährung und eine gefühlte, innere Reinigung. Angeblich entfaltet sich die volle Wirkung einer Pancha Karma Kur erst nach 2 bis 4 Wochen, vorausgesetzt, man führt die Ernährungsumstellung daheim nicht sofort wieder außer Kraft.

Informationen:

Institut für Ayurveda Dr.Johann Schäffler, 0043-3682-24440-571    office@ayur-veda.at

www.pichlarn.at

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ROSENGARTEN UND LATEMAR – DAS TOR ZU DEN DOLOMITEN

Abgelegt 11. Februar 2012 um 18:05 von admin in Allgemein, Berge, Eltern Exclusiv, Italien, Ski, Wandern, Wellness&Kids

D. Thorau


Die süße Qual im Urlaub beginnt dann, wenn man ein Hotel gefunden hat, in dem man sich so wohl fühlt, daß Landschaft und Quartier in ernster Konkurrenz zueinander stehen. Wir haben dies erlebt im südtirolerischen Eggental im Hotel Engel www.hotel-engel.com, 19 km von Bozen entfernt. Wellness, Gourmetküche, Entspannung oder paradiesischer Bergzauber mit allen Herausforderungen?

Um mit der steinernen Konkurrenz von Rosengarten und Latemar zu beginnen, die man auch das Tor zu den Dolomiten nennt: die UNESCO hat das Gebiet zum Weltnaturerbe erkoren. Der offizielle point of view ist am Karersee; dieser spiegelt auf 1600 m die schroffen Grate und Zinnen von Latemar und Rosengarten.


Das Gebiet um den Karerpass http://de.wikipedia.org/wiki/Karerpass wurde schon einmal weltberühmt, nämlich mit dem Bau des Karer-Grand-Hotels zu Zeiten der Donaumonarchie.  Kaiserin Sissi hat dort logiert und bereits damals den Golfschläger geschwungen. Golfspieler erhalten als Gäste vom www.hotel-engel.com übrigens 30% Greenfee-Ermäßigung auf dem 9-Loch-Platz Karersee. Der Abschlag im Alpenglühen ist jedoch nicht der Sport, für den man unbedingt hierher muß; denn hier beginnt vielmehr der Dolomitenzauber für Wanderer, Mountainbiker und Hochalpinisten. Von der leichten Wanderung bis zu anspruchsvollen Touren, Klettersteigen oder Kletterrouten gibt’s hier alles. Sämtliche Wege und Pfade sind perfekt ausgeschildert und gepflegt,  und dies lernt man ab einer gewissen Höhe sehr zu schätzen. Als Engel-Gast darf man ein bisschen risikofreudiger sein, weil 4 Mal pro Woche ein Bergführer den verwöhnten Gast „an die Hand“ nimmt. Für jedes Leistungsniveau gibt es spezielle Touren (und oben einen Grappa). Uns hat der Sepp im Herbst durch das felsige Labyrinth  des Latemar geführt, als der Rauhreif bereits die Bäume verkleidet hat. Über uns die Kamine des Latemar und hinter uns der Rosengarten, der seine schönsten Seiten erst in der Dämmerung zeigt. Und keiner erzählt die Sage vom unglücklichen König Laurin so schön, wie der Bergführer vom Hotel Engel……

Die wanderfaulen Kinder sporteln derweilen im Reitstall Angerle Alm (www.horsecenter.it) und genießen abwechslungsreiche Geländeritte in kleinen Gruppen oder verkriechen sich gleich in der großzügigen Poollandschaft.

Sowohl den Bergführer als auch die Shuttle-Busse zu den Touren bietet das Hotel Engel gratis an.

Ein Service, der im Winter aufgrund des anspruchsvollen Gebiets noch mehr geschätzt ist. 4 x pro Woche lädt das Hotel zu Skitouren, Skisafaris und Schnee-Schuhwanderungen ein. Schlitten und Schneeschuhe werden zur Verfügung gestellt.

Auch die kleinsten Skischüler werden kostenlos per Bus (ca. 15 Min) zum Skiunterricht und von dort zurückbegleitet. Wunderbar für Eltern, die im „Engel“ wellnessen und dies mal ohne Unterbrechung tun möchten. Das Angebot im Winter: 46 km Skipisten und einer der Einstiege in die legendäre Sella Ronda, über die man das Sellamassiv auf weiteren 40 km Piste umrunden kann. Das Gebiet kann mit dem Dolomiti Super Skipass befahren werden. www.dolomitisuperski.com

Das „Engel“ hat einen Superior-Status und ist in der 4. Generation familiengeführt. Wellness und Spa-Bereich vermitteln eine geschmackvolle Atmosphäre und Fachkompetenz. Die Wertschätzung der Hotel-Chefin Carmen Kohler für ganzheitliche Medizin trägt wesentlich dazu bei, daß die Angebote weit über das hinausgehen, was üblicherweise in der gehobenen Alpen-Hotellerie unter Wellness zu verstehen ist. Feldenkrais, Rückschule und Ernährungsberatung gehören dazu, ebenso wie Shaolin-Qi-Gong-Seminare, zu denen stets der gleiche Shaolin-Mönch ins Hotel kommt. Die Shaolin-Seminare sind auch ohne Hotelaufenthalt zu buchen.

Ein entscheidender Wohlfühl-Faktor ist die hochwertige und geschmackvolle und gediegene Ausstattung der Zimmer.

Last not least die Haubenküche. Jede Ernährungsberatung hat es schwer, wenn man sich im Hotel Engel nicht gleich zu einem kompletten Dinner-Cancelling entschließt. Die angebotene ¾ Pension ist zu jeder Tageszeit vom Allerfeinsten. Der Chef de Cuisine Markus Baumgartner erhielt 2011 1 Michelin Stern.

www.engel-hotel.com ist eine Sommer-und-Winter-Empfehlung für Familien, die individuell und dabei gut betreut auf gehobenem Niveau Sport machen möchten und dies gerne kombinieren mit kompetentem health-care-Konzepten.

Buchungsanfragen:

Familie Kohler

Gummerer Str. 3

39056 Welschnofen Dolomiten

Italien Tel.+39 0471 61 31 31

Tallinn – Junge Kulturhauptstadt zwischen Ost und West

Abgelegt 4. März 2011 um 18:41 von admin in Allgemein, Eltern Exclusiv, Meer, Städtereisen

Von Sonja Vodicka

Tallinn ist eine junge Hauptstadt in altem Gewand: Sie besitzt eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Innenstädte Europas, die komplett zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt wurde. Doch unter der historischen Fassade schlägt ein junges, frisches Herz. Seit Estland 1991 unabhängig wurde und 2004 EU und Nato-Mitglied wurde, fährt Tallinn auf der Überholspur. Musik und Mode, Design und IT- an innovativen Ideen mangelt es den kreativen Bewohnern dieser schönen Stadt im hohen Nordosten Europas nie. Das besondere dabei: die kleine Metropole schafft es sich ihr märchenhaftes Flair zu bewahren: Mit ihren spitzen Kirchtürmen, den anmutigen Kuppeln der Newski-Kathedrale, schmalen Altstadtgassen, mittelalterlichen Gildehäusern, der längsten, erhaltenen Stadtmauer Europas und  einem sagenhaften Blick aufs Meer lädt sie zu tausendundeins romantischen Spaziergängen ein.

Das kanns:

Das Jahr 2011 hält für Tallinn einige Überraschungen bereit. Zum einen ist es die Euro-Einführung, die endlich grenzenloses Shopping-Feeling auch in Estland möglich macht. Die Gassen der Tallinner Unterstadt sind voller kleiner, feiner Geschäfte für Design und Kunsthandwerk. Estnisches Design hat sich hier einen internationalen Namen gemacht -im Bereich Wohnen und in der Mode. So kann man beispielsweise in der Katherinengilde den Künstlerinnen bei der Herstellung von originell-modernem Kunsthandwerk zusehen und aus ihrer Hand einen bunten Schal aus feinem Leinen oder einen handgestrickten Pullover aus schwerer Wolle erwerben. Nach dem Vorbild mittelalterlicher Gilden haben sich in einer Seitengasse der Altstadt die Handwerkerinnen zusammengeschlossen und Tallinns Begeisterung fürs mittelalterliche Erbe und den Konsum schöner Dinge unter ein Dach gebracht.

„Geschichten von der Meeresküste“- so lautet das Motto des wichtigsten Großereignisses in Talinn im Jahr 2011. Es ist der Titel des Kulturprogramms für Tallinn 2011- der europäischen Kulturhauptstadt. 34 der ausgewählten 251 Vorschläge haben direkt mit dem Meer zu tun, viele andere beziehen sich im weitesten Sinn darauf. Erst dritte Bewerbung Tallins als Europäische Kulturhauptstadt war in Brüssel endlich auf Gegenliebe gestoßen. Das neue Meeres-Museum ist Ausgangspunkt einer geplanten Seepromenade, dem «Kulturkilometer», wo die Kulturereignisse hauptsächlich im Sommer stattfinden werden. Diese Meile soll vorbei an einem alten, leer stehenden Gefängnis zur Linnahall führen, einem aus Sowjetzeiten stammenden Konzertgebäude, nur einen Steinwurf entfernt von der Altstadt. Ein Jungbrunnen für die marode Gegend.

Der neue Küstenstreifen wird wie vieles, was für das Kulturhauptstadtjahr an Bauten geplant ist, aber wohl höchstens halbfertig sein, wenn das Programm beginnt. Doch das ist das kein Widerspruch: Vieles wird derzeit rekonstruiert, aber eben nicht nur für 2011, sondern auch für die Zukunft. Da Tallinn über eines der niedrigsten Budgets verfügt, das je einer Europäischen Kulturhauptstadt hatte ist viel neue Infrastruktur nicht drin.

Einer der Programmpunkte ist die von 26. April bis zum 14. Juni dauernde „Eksperimenta!“(www.eksperimenta.net) . Eine einzigartige Triennale für zeitgenössische Kunst und die erste ihrer Art die Werke von 14- bis 19-jährigen Kindern und Jugendlichen präsentiert. Oder der im August stattfindende „Kettentanz“. Eine Volkstanzveranstaltung die am 20.August auf dem Rathausplatz beginnen wird und –ohne Unterbrechung-durch jeden Landkreis Estands durchgeführt wird.

Der historische Stadtkern mit seiner Ober- und Unterstadt ist bereits seit längerem herausgeputzt. Dazu hat die friedliche Wende 1991, als Estland von der Sowjetunion unabhängig wurde, nur bedingt beigetragen. Viele Fassaden sind 1980 restauriert worden, als im Rahmen der Olympischen Spiele in Moskau die Segelwettbewerbe vor der estnischen Küste stattfanden. Das alt und neu kein Widerspruch sind sieht man am  modernen Bau des KUMU Art Museum in Tallinn -dem größten Kunstmuseum der baltischen Staaten.
Gegründet wurde die Stadt Reval, das heutige Tallinn, im Hochmittelalter von deutschen Ordens- und Kaufleuten. Am Burgturm, dem «Langen Hermann», wehte über die Jahrhunderte immer die Fahne des jeweils aktuellen Herrschers. Gegenüber liegt die Alexander-Newski-Kathedrale mit ihren typischen Zwiebeltürmen. In der Unterstadt finden sich zahlreiche Kontorhäuser aus der Hansezeit. Das Schwarzhäupterhaus etwa, heute für Staatsempfänge genutzt, hat eine auffällige Renaissance-Fassade. Das Haus der Großen Gilde schräg gegenüber beherbergt das Estnische Historische Museum.

Ganz fertig ist auch die Altstadt aber noch nicht – aber das kann auch ein gutes Omen sein. Schließlich gibt es die Legende, dass Tallinn nie fertig gebaut sein darf – sonst passiere ein Unglück: Ein Gnom aus dem vor den Toren der Stadt gelegenen Ülemiste-See soll dann den See über die Ufer treten lassen.  Infos: www.talinn2011.ee

Das bringts:

Schlössle und St.Petersbourg – Hotelhighlights in Tallinn

Jahrzehntelang führte Estland ein Schattendasein hinter dem Eisernen Vorhang. Seit 2004 ist das Land Mitglied der Europäischen Union und zeigt stolz seine Natur-, Kultur- und Architekturschönheiten. So einmalig wie das Land ist auch das luxuriöse Schlössle Hotel. Das erste Fünf-Sterne Hotel des Landes gehört zu den Leading Hotels of the World und  liegt mitten in einer stillen Gasse der bezaubernden mittelalterlichen Altstadt. Wer die Lobby mit ihrem Kamin, den kuscheligen Sitzgruppen und erwürdigen Ölgemälden betritt, fühlt sich unweigerlich ins Mittelalter zurückversetzt. Der Eigentümer hat ein altes Salzlager aus dem 13.Jahrhundet wiederaufgebaut und in ein Kleinod aus Antiquitäten und gediegenen Natur-Materialien verwandelt. Massive Holzbalken, geputztes Mauerwerk, antike Möbel, ein flackerndes Kaminfeuer in der Lobby sowie Farbspiele in Lila und Rot geben dem Fünf-Sterne-Domizil sein aristokratisches Aussehen. Die im Treppenhaus ausgehängte Gästeliste ließt sich wie ein Who is Who der oberen 10 000: Von Price Charles über Lenny Kravitz, alles was Rang, Namen oder einen Grammy oder Oscar sein eigen nennt hat hier schon in der 90 Quadratmeter großen Schlössle Suite im ehemaligen Dachstuhl des Hauses genächtigt. Aber auch die anderen 28 Suiten und Zimmer sind elegant und individuell eingerichtet und sie bieten höchsten Komfort. Zum Haus gehören u.a. eine private Sauna, Massage, ein Limousinenservice, Babysitterdienst sowie modernste Konferenz- und Banketträume.

Bereits mehrfach wurde das Restaurant Stenhus, im romantischen Gewölbekeller für seine internationale Kulinarik, zu der selbstverständlich auch die heimische Küche gehört, ausgezeichnet – u.a. als bestes Gourmetrestaurant in Estland. Das Geheimnis ist die Philosophie des französische Chefkoch Alexandre George: „Ich respektiere die estnischen Produkte und verleihe ihnen mit Hilfe von Kräutern aus der Region das gewisse international-heimische Flair das diese Stadt und zu dieses Hotel ausmachen.“

Gleich um die Ecke vom Rathausplatz, gegenüber dem mittelalterlichen Stadtbrunnen, liegt das zweite Hotel von deutschen Hoteldirektor Kay Peter Bischoff: Das Boutique Hotel St. Petersbourg. Hier, im ersten Hotel Tallinns, logierten schon seit 1850 jene, die es sich leisten konnten. Damit ist es das älteste kontinuierlich betriebene Hotel der Stadt. Die Zimmer im Art-Deco stil sind elegante, schlichte Oasen. Vom Zimmer 304 hat man beispielsweise einen wunderschönen Blick auf den Burgberg und im Dachstuhl des Hauses wurde eine neue Sauna eingerichtet. Im Kellergewölbe des Hauses befindet sich das beste estnische Restaurant das „Kuldse Notsu Körts. Wie Gott in Russland fühlt man sich beim Eintritt ins Nevskij Restauant, welches man über die Hotelhalle betritt. Dort erwartet einen nicht nur der Papagei des Hotelchefs, sondern eine Welt wie aus Tolstois Romanen. Livrierte Kellner, Kaminfeuer, alte russische Literatur in den Bücherregalen, ein melancholischer Balalaikaspieler und nur vier Tische, die sich, zur Dinerzeit, biegen vor russischen Köstlichkeiten, wie roten Kaviar, geräuchertem Lachs, Entenpastetchen und einem Messing-Topf mit dem Traditionsgericht „Boef Stroganoff“.

www.schlossle-hotels.com

Das kostets:

Übernachtung mit Frühstück pro Doppelzimmer 95 Euro im Hotel St. Petersbourg. Übernachtung mit Frühstück pro Doppelzimmer 175 Euro im Hotel Schlössle.

Den schnellsten Weg nach Estland bieten Estonian Air und Lufthansa an. Mit nonstop-Verbindungen ab Berlin, Frankfurt, München und Amsterdam nach Talinn. Flug um 200 Euro.

PKW-Reisende nehmen Fähre Rostock – Helsinki -Tallinn. Das Landesinnere und die Inseln bereist man am besten mit dem PKW.

Croatia at its best – Kempinski Hotel Adriatic

Abgelegt 17. Januar 2011 um 11:48 von admin in Eltern Exclusiv

Verfasst von Dagmar König-Simon 01_2011

DAS KANNS:

Freitag Vormittag – ich sitze im wenig berühmten Wiener Nebel, erste Ermüdungserscheinungen nach einer arbeitsreichen Woche machen sich mittels schlechter Laune bemerkbar. Das Gegenrezept denkbar einfach:  „Ein Wochenende zum Ausspannen am Meer“.

Die Destination sollte sich als Glücksgriff erweisen: Mit dem Auto Richtung Süden – Wien, Graz, dann quer durch Slovenien. Sehr zu empfehlen: ein Abstecher in die  traumhafte Altstadt von Ljubljana, auf einen Kaffee in einem der Terrassen-Restaurants am Fluss. Nach nur fünf Fahrstunden streifen wir Trieste und erreichen die Nordwest-Küste von Istrien.

Unser Ziel: das neue KEMPINSKI Hotel Adriatic in Savudrija, das erste direkt am Meer gelegene 5-Sterne Golf & Spa Luxusresort in Kroatien. weiterlesen

Ein thailändischer Traum Le Meridien Khao Lak Beach & Spa

Abgelegt 12. April 2010 um 15:58 von werthersmedien in Asien, Eltern Exclusiv, Meer, Thailand

verfasst von Dagmar KÖNIG-SIMON 04/2010

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DAS KANNS:

Die Herzen von Designfans schlagen höher. Auf Schritt und Tritt verzaubert dieses luxuriöse Hotel mit ausgesuchten Antiquitäten und geschmackvollem “New Thai Style. “

Die weitläufige Anlage am kilometerlangen Sandstrand schafft gekonnt den schwierigen Spagat zwischen kinderfreundlichem Familienhotel und edlem Spa Tempel für Erholungssuchende. Berührungsängste gibt es keine zwischen den auffallend jung(gebliebenen) Gästen, denn der riesige Tropengarten bietet perfekt durchdachte großzügige Ruhe-, Pool- und Sportzonen. weiterlesen

Das Lächeln der Seele

Abgelegt 1. Dezember 2009 um 17:23 von werthersmedien in Eltern Exclusiv, Österreich

Reiter's Supreme Hotel – Bad Tatzmannsdorf

verfasst von Dagmar König-Simon, 11/2009

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DAS KANNS:
Kulinarik trifft auf Top-Service. Entspannung pur trifft auf Grosszügigkeit. Balance finden trifft auf weite Landschaft. Wer den Raum sucht, um Abstand zu gewinnen, der ist hier goldrichtig. Das 5-Sterne Hotel aus den 80er Jahren bekam in den letzten Jahren Schritt für Schritt ein zeitgerechtes Design.

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Sunset im Boehmerwald – Hotel Almesberger

Abgelegt 13. August 2009 um 15:35 von werthersmedien in Eltern Exclusiv, Österreich

von Dagmar König-Simon 08/2009

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DAS KANNS:

Verträumte Landschaft im Dreiländereck von Bayern, Tschechien und Oberösterreich. Golfern schlägt das Herz höher bei 171 Loch verteilt auf neun Golfplätze in der hügeligen Welt des Böhmerwaldes.

Das zuletzt großzügig erweiterte Hotel bietet eine 5000 m² Wellnessoase Aquaris mit allen Klassikern wie Indoor- und Outdoorpool, mehrere Saunabereiche, Tepidarien, einen gut bestückten Fitnessraum und vieles mehr.

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Time Out für gestresste Eltern

Abgelegt 2. November 2008 um 12:33 von werthersmedien in Berge, Eltern Exclusiv, Österreich, Ski

Ein Wochenende im Romantikhotel „Bergland“ in Tux

Irgendwann ist es soweit: da stehen nicht mehr die schönsten Reisen mit Familie im Vordergrund, sondern die Zeit zu zweit. Auszeit für die Eltern, und wenn es nur ein Wochenende ist. Und das gehört unserer Meinung nach dazu, damit es ein gelungenes „Eltern-Wochenende“ ist:

Gute Freunde, die die Kinder übernehmen und eine Abreise am Freitagmorgen ermöglichen, eine Berg-Wanderung, die Kräfte gibt und nicht am Geduldsfaden zehrt, gutes Wetter, ein bisschen Wellness und ein angenehmes Hotel. Unser Eltern-WE fiel zeitgleich zum Ski-Opening im österreichischen Tux. Der Tuxer Gletscher, 3.250m hoch, hat ja theoretisch 365 Skitage im Jahr, aber zum Opening Mitte Oktober kann man doch mit Powder Pur rechnen und mit leeren Pisten dazu. Dafür wollten wir zumindest offen sein……
Optional im Gepäck also Skibekleidung und Wanderstiefel. Tux im Oktober machts möglich!

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Wellness bei der „Geierwally“

Abgelegt 26. September 2007 um 22:30 von werthersmedien in Berge, Eltern Exclusiv, Österreich

Zum Schuljahresende wollten wir uns belohnen: wir, zwei Mütter – die eine berufstätig, die andere nicht, aber beide über die Ohren gestresst vom jährlichen Schulsommer-Marathon: Hier eine Aufführung, dort ein Konzert und noch ein Kindergarten- Sommerfest dazwischen.
Nix wie weg, hieß das Motto, denn wir haben unseren Teil zum guten Notendurchschnitt erfüllt und das jährliche Eis nach der Zeugnisverteilung sollten heuer Oma, Opa und Tanten austeilen.

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