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Tallinn – Junge Kulturhauptstadt zwischen Ost und West

Abgelegt 4. März 2011 um 18:41 von admin in Allgemein, Eltern Exclusiv, Meer, Städtereisen

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Von Sonja Vodicka

Tallinn ist eine junge Hauptstadt in altem Gewand: Sie besitzt eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Innenstädte Europas, die komplett zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt wurde. Doch unter der historischen Fassade schlägt ein junges, frisches Herz. Seit Estland 1991 unabhängig wurde und 2004 EU und Nato-Mitglied wurde, fährt Tallinn auf der Überholspur. Musik und Mode, Design und IT- an innovativen Ideen mangelt es den kreativen Bewohnern dieser schönen Stadt im hohen Nordosten Europas nie. Das besondere dabei: die kleine Metropole schafft es sich ihr märchenhaftes Flair zu bewahren: Mit ihren spitzen Kirchtürmen, den anmutigen Kuppeln der Newski-Kathedrale, schmalen Altstadtgassen, mittelalterlichen Gildehäusern, der längsten, erhaltenen Stadtmauer Europas und  einem sagenhaften Blick aufs Meer lädt sie zu tausendundeins romantischen Spaziergängen ein.

Das kanns:

Das Jahr 2011 hält für Tallinn einige Überraschungen bereit. Zum einen ist es die Euro-Einführung, die endlich grenzenloses Shopping-Feeling auch in Estland möglich macht. Die Gassen der Tallinner Unterstadt sind voller kleiner, feiner Geschäfte für Design und Kunsthandwerk. Estnisches Design hat sich hier einen internationalen Namen gemacht -im Bereich Wohnen und in der Mode. So kann man beispielsweise in der Katherinengilde den Künstlerinnen bei der Herstellung von originell-modernem Kunsthandwerk zusehen und aus ihrer Hand einen bunten Schal aus feinem Leinen oder einen handgestrickten Pullover aus schwerer Wolle erwerben. Nach dem Vorbild mittelalterlicher Gilden haben sich in einer Seitengasse der Altstadt die Handwerkerinnen zusammengeschlossen und Tallinns Begeisterung fürs mittelalterliche Erbe und den Konsum schöner Dinge unter ein Dach gebracht.

„Geschichten von der Meeresküste“- so lautet das Motto des wichtigsten Großereignisses in Talinn im Jahr 2011. Es ist der Titel des Kulturprogramms für Tallinn 2011- der europäischen Kulturhauptstadt. 34 der ausgewählten 251 Vorschläge haben direkt mit dem Meer zu tun, viele andere beziehen sich im weitesten Sinn darauf. Erst dritte Bewerbung Tallins als Europäische Kulturhauptstadt war in Brüssel endlich auf Gegenliebe gestoßen. Das neue Meeres-Museum ist Ausgangspunkt einer geplanten Seepromenade, dem «Kulturkilometer», wo die Kulturereignisse hauptsächlich im Sommer stattfinden werden. Diese Meile soll vorbei an einem alten, leer stehenden Gefängnis zur Linnahall führen, einem aus Sowjetzeiten stammenden Konzertgebäude, nur einen Steinwurf entfernt von der Altstadt. Ein Jungbrunnen für die marode Gegend.

Der neue Küstenstreifen wird wie vieles, was für das Kulturhauptstadtjahr an Bauten geplant ist, aber wohl höchstens halbfertig sein, wenn das Programm beginnt. Doch das ist das kein Widerspruch: Vieles wird derzeit rekonstruiert, aber eben nicht nur für 2011, sondern auch für die Zukunft. Da Tallinn über eines der niedrigsten Budgets verfügt, das je einer Europäischen Kulturhauptstadt hatte ist viel neue Infrastruktur nicht drin.

Einer der Programmpunkte ist die von 26. April bis zum 14. Juni dauernde „Eksperimenta!“(www.eksperimenta.net) . Eine einzigartige Triennale für zeitgenössische Kunst und die erste ihrer Art die Werke von 14- bis 19-jährigen Kindern und Jugendlichen präsentiert. Oder der im August stattfindende „Kettentanz“. Eine Volkstanzveranstaltung die am 20.August auf dem Rathausplatz beginnen wird und –ohne Unterbrechung-durch jeden Landkreis Estands durchgeführt wird.

Der historische Stadtkern mit seiner Ober- und Unterstadt ist bereits seit längerem herausgeputzt. Dazu hat die friedliche Wende 1991, als Estland von der Sowjetunion unabhängig wurde, nur bedingt beigetragen. Viele Fassaden sind 1980 restauriert worden, als im Rahmen der Olympischen Spiele in Moskau die Segelwettbewerbe vor der estnischen Küste stattfanden. Das alt und neu kein Widerspruch sind sieht man am  modernen Bau des KUMU Art Museum in Tallinn -dem größten Kunstmuseum der baltischen Staaten.
Gegründet wurde die Stadt Reval, das heutige Tallinn, im Hochmittelalter von deutschen Ordens- und Kaufleuten. Am Burgturm, dem «Langen Hermann», wehte über die Jahrhunderte immer die Fahne des jeweils aktuellen Herrschers. Gegenüber liegt die Alexander-Newski-Kathedrale mit ihren typischen Zwiebeltürmen. In der Unterstadt finden sich zahlreiche Kontorhäuser aus der Hansezeit. Das Schwarzhäupterhaus etwa, heute für Staatsempfänge genutzt, hat eine auffällige Renaissance-Fassade. Das Haus der Großen Gilde schräg gegenüber beherbergt das Estnische Historische Museum.

Ganz fertig ist auch die Altstadt aber noch nicht – aber das kann auch ein gutes Omen sein. Schließlich gibt es die Legende, dass Tallinn nie fertig gebaut sein darf – sonst passiere ein Unglück: Ein Gnom aus dem vor den Toren der Stadt gelegenen Ülemiste-See soll dann den See über die Ufer treten lassen.  Infos: www.talinn2011.ee

Das bringts:

Schlössle und St.Petersbourg – Hotelhighlights in Tallinn

Jahrzehntelang führte Estland ein Schattendasein hinter dem Eisernen Vorhang. Seit 2004 ist das Land Mitglied der Europäischen Union und zeigt stolz seine Natur-, Kultur- und Architekturschönheiten. So einmalig wie das Land ist auch das luxuriöse Schlössle Hotel. Das erste Fünf-Sterne Hotel des Landes gehört zu den Leading Hotels of the World und  liegt mitten in einer stillen Gasse der bezaubernden mittelalterlichen Altstadt. Wer die Lobby mit ihrem Kamin, den kuscheligen Sitzgruppen und erwürdigen Ölgemälden betritt, fühlt sich unweigerlich ins Mittelalter zurückversetzt. Der Eigentümer hat ein altes Salzlager aus dem 13.Jahrhundet wiederaufgebaut und in ein Kleinod aus Antiquitäten und gediegenen Natur-Materialien verwandelt. Massive Holzbalken, geputztes Mauerwerk, antike Möbel, ein flackerndes Kaminfeuer in der Lobby sowie Farbspiele in Lila und Rot geben dem Fünf-Sterne-Domizil sein aristokratisches Aussehen. Die im Treppenhaus ausgehängte Gästeliste ließt sich wie ein Who is Who der oberen 10 000: Von Price Charles über Lenny Kravitz, alles was Rang, Namen oder einen Grammy oder Oscar sein eigen nennt hat hier schon in der 90 Quadratmeter großen Schlössle Suite im ehemaligen Dachstuhl des Hauses genächtigt. Aber auch die anderen 28 Suiten und Zimmer sind elegant und individuell eingerichtet und sie bieten höchsten Komfort. Zum Haus gehören u.a. eine private Sauna, Massage, ein Limousinenservice, Babysitterdienst sowie modernste Konferenz- und Banketträume.

Bereits mehrfach wurde das Restaurant Stenhus, im romantischen Gewölbekeller für seine internationale Kulinarik, zu der selbstverständlich auch die heimische Küche gehört, ausgezeichnet – u.a. als bestes Gourmetrestaurant in Estland. Das Geheimnis ist die Philosophie des französische Chefkoch Alexandre George: „Ich respektiere die estnischen Produkte und verleihe ihnen mit Hilfe von Kräutern aus der Region das gewisse international-heimische Flair das diese Stadt und zu dieses Hotel ausmachen.“

Gleich um die Ecke vom Rathausplatz, gegenüber dem mittelalterlichen Stadtbrunnen, liegt das zweite Hotel von deutschen Hoteldirektor Kay Peter Bischoff: Das Boutique Hotel St. Petersbourg. Hier, im ersten Hotel Tallinns, logierten schon seit 1850 jene, die es sich leisten konnten. Damit ist es das älteste kontinuierlich betriebene Hotel der Stadt. Die Zimmer im Art-Deco stil sind elegante, schlichte Oasen. Vom Zimmer 304 hat man beispielsweise einen wunderschönen Blick auf den Burgberg und im Dachstuhl des Hauses wurde eine neue Sauna eingerichtet. Im Kellergewölbe des Hauses befindet sich das beste estnische Restaurant das „Kuldse Notsu Körts. Wie Gott in Russland fühlt man sich beim Eintritt ins Nevskij Restauant, welches man über die Hotelhalle betritt. Dort erwartet einen nicht nur der Papagei des Hotelchefs, sondern eine Welt wie aus Tolstois Romanen. Livrierte Kellner, Kaminfeuer, alte russische Literatur in den Bücherregalen, ein melancholischer Balalaikaspieler und nur vier Tische, die sich, zur Dinerzeit, biegen vor russischen Köstlichkeiten, wie roten Kaviar, geräuchertem Lachs, Entenpastetchen und einem Messing-Topf mit dem Traditionsgericht „Boef Stroganoff“.

www.schlossle-hotels.com

Das kostets:

Übernachtung mit Frühstück pro Doppelzimmer 95 Euro im Hotel St. Petersbourg. Übernachtung mit Frühstück pro Doppelzimmer 175 Euro im Hotel Schlössle.

Den schnellsten Weg nach Estland bieten Estonian Air und Lufthansa an. Mit nonstop-Verbindungen ab Berlin, Frankfurt, München und Amsterdam nach Talinn. Flug um 200 Euro.

PKW-Reisende nehmen Fähre Rostock – Helsinki -Tallinn. Das Landesinnere und die Inseln bereist man am besten mit dem PKW.

Mit dem „Santà Fe“ nach Saint Tropez……. Familienurlaub in Südfrankreich

Abgelegt 13. Februar 2011 um 18:17 von admin in Frankreich, Meer

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Von Dietrich Thorau

Beide Mädchen, haben nun etliche Jahre Französischunterricht und wir wollten Ihnen von der Vielfalt der französischen Landschaft einen kleinen Teil in den Sommerferien näher bringen.

Mit diesem Bericht geben wir unsere Eindrücke, Erfahrungen und vor allem kleine Tipps wieder, die das Nachreisen erleichtern.

Unsere Wahl fiel auf „Römer“-Frankreich, wie wir die Gegend um Arles, Avignon und Nimes bei der Planung nannten, mit anschließendem Badeurlaub an der blauen Küste, der Cote-d’Azur. Denn im Alter zwischen 10 und 15 Jahren werden Kinder zu Tyrannen, wenn sich der Urlaub auf die  baulichen Schönheiten der vergangenen Jahrhunderten „beschränkt“.

Alors, la France, nous venons!

Als 1. Ausgangspunkt wurde Beaucaire ausgewählt. Beaucaire liegt direkt an der Rhône, auf der anderen Seite des Flusses befindet sich die Schwesterstadt Tarascon. Beaucaire gehört schon zum Languedoc, während Tarascon schon zum Departement der Provence zählt.

Beaucaire befindet sich genau im Zentrum der Sehenswürdigkeiten aus der Römerzeit und dem Mittelalter.  Nach Nimes, Avignon oder Arles sind es nicht mehr als jeweils ca. 25 km. Und es verzaubert vom ersten Augenblick an mit südfranzösichem Flair in einer teilweise noch mittelalterlichen Altstadt mit engen Gassen und kleinen Plätzen aber ohne den Rummel der umliegenden Touristenmagnete. Mit ca. 13.000 Einwohner ist es groß genug, um keinen Dorfcharakter zu haben und weit von der Hektik von Marseille oder Cannes entfernt.

So führt uns im Internet das Bild einer ausladenden Platane mit dem obligatorischen Strassencafe  zu unserem ersten Quartier. Ein Treffer!

Das liebevoll und aufwändig restaurierte Altstadt-Haus aus dem 17. Jhdt. gehört einem australischen Maler. Die insgesamt 4 Schlafzimmer, Bad und Küche liegen auf 3 Etagen. Oben drauf gibt’s noch eine kuschelige Dachterrasse mit Matratzen ausgelegt und einem phantastischen Blick über die Altstadt bis zur Rhone und den Alpillen hin.

Die Einrichtung ist originell. In jedem Zimmer ein eye-catcher. Insgesamt können bis zu 12 Personen in salonartigen Räumen wohnen, allein das Badezimmer hat ca. 30 qm! Der Preis ist individuell verhandelbar. Achtung: dieses Haus ist nichts für Treppen-Hasser.

Der Blick auf die große Platane vor dem Haus und den verkehrsberuhigten Platz mit mehren Cafes ist wie aus dem Reiseprospekt: wir sind mittendrin.

(Der Link: HomeAwayHoliday-Rentals.co.uk. Hausnummer 464702. Die Telefonnumer von Mark Stuart 0033(0)618458543)

Von hieraus geht’s für insgesamt 5 Tage zu den umliegenden Sehenswürdigkeiten. Die Fahrten sind absolut familiengerecht.

1. Zur Einstimmung sehr grandios: Ein Besuch beim weltberühmten Pont Du Gard.

Der zweitausend Jahre alte Aquädukt ist bestens erhalten, er war Teil einer 50 km langen Wasserleitung, die bis nach Nimes führte. Man kann oben drauf spazieren gehen oder drunter mit dem Kanu durchfahren und ins ziemlich kühle (Anfang September) Wasser des Gard springen.

Die Anfahrtszone ist großzügig, Parkplätze vorhanden. Tickets müssen im Kassenhäuschen gelöst werden. Dort gibt’s bis hin zu Toiletten alles, was Familie auf Tour braucht incl. Süßigkeiten und Getränke, ein kleines kindgerechtes Römermuseum schließt sich an. Die Strecke ist buggy-tauglich, Schatten gibt’s genug.

Die Eindrücke waren so gewaltig, dass wir 2 Tage später wieder kamen, diesmal von der anderen Seite auf dem Fluss mit geliehenen Kanus.

Die Ausgabe der Boote passiert ca. 25 km weiter. Super organisiert mit Schwimmwesten, Plastik-Tonnen für Kleidung und Brotzeit, der Rückholservice mit einem Kleinbus funktioniert. Kosten pro Kanu ca. 30 €. Geeignet für Kinder ab 10 Jahren. Völlig ungefährlich und viele Monate danach noch das Highlight der Reise.

Der Pont du Gard ist das wohl beeindruckendste Zeugnis
römischer Zivilisation in der Provence. Rund 1000 Menschen
waren drei Jahre lang beschäftigt, um das mit einer Höhe von 48m und Länge von
360 Metern imposanteste römische Aquädukt fertigzustellen.

2. Die Papststadt Avignon.

Natürlich ist die vielbesungene Brücke vor dem Papstpalast ein Muss, aber sehr überlaufen und wenig ergiebig für Kinder, die nicht absolut geschichtssicher sind. Der Platz vor dem Papstpalast und der Park dahinter eignen dagegen auch zum Entspannen. Bei den Temperaturen, die wir hatten (35°) war das bald notwendig, und wer es ganz kühl braucht, der bucht eine Führung durch den Palast.

Sehenswert ist auch die zeitgenössische Kunst, die in der ganzen Stadt verteilt zu sehen ist. Auf dem Platz vor dem Palast stand letzten Sommer die lebensgroße Plastik eines Elefanten (!) der auf dem Rüssel stand! Wahrscheinlich ist es das, was die Kinder jetzt noch in der Erinnerung haben von Avignon

3. Arles.

Die van-Gogh-Stadt hat im Vergleich zum historischen Zentrum von Avignon eine liebliche Ausstrahlung. Kleidermarkt ist am Samstagvormittag und interessant für Teenies. Cafes und Restaurants, aber zur Mittagszeit alle bis auf den letzten Platz besetzt. Tipp: Am Vormittag eines aussuchen und reservieren.
Zahlreiche im 17. und 18.Jh. konstruierte herrschaftliche Stadtvillen machen noch heute den Charme der Altstadt aus, in der mehrere erstrangige historische Monumente, Erbe aus zwei Jahrtausenden Geschichte, integriert sind. (Sieben davon wurden von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt: Römische Arena, St Trophime).

Vincent v Gogh malte einige seiner bedeutendsten Bilder hier.
4. Am 4. Tag haben wir alle Sehnsucht nach dem Meer.  Wir fahren nach St.Marie de la Mer und damit in die Camargue.

Die grandiose, von Kanälen durchzogene Ebene. Erde, Wasser, Reisfelder prägen diese Landschaft, die der Sonne und dem Mistral ausgesetzt ist und einen einzigartigen Lebensraum für Flamingos und Stiere und den berühmten Camargue-Pferden darstellt. Wir schleichen im Schritttempo auf den freigegebenen Wegen aber trotzdem mit viel schlechtem Gewissen durch das größte Schilfrohrgebiet Europas.

5. Nimes.

Die Stadt mit den meisten Zeugnissen der römischen Vergangenheit (große Arena, Maison Carée, Thermen etc.)

Leider ist Nimes schon eine veritable französische Großstadt mit vielen Autos und der dazugehörigen Hektik, mit den Kindern flüchten wir bald wieder in unser vergleichsweise beschauliches Beaucaire

Zwischendurch proben wir dort den französischen Alltag in der Kleinstadt.

Die Kinder holen Baguette und Pain au chocolate aus der Boulangerie, Frühstück am offenen Fenster mit Blick auf den Platz, Bummel über den Wochenmarkt, mit dem aus deutscher Sicht riesigen Angebot an Meeresfrüchten. An einem Abend gab’s dann wirklich noch ein Konzert mit Chansonnier auf dem Marktplatz. Alles wie aus dem Schulbuch!

Ein letzter Cafe au Lait mit Mark und der Santa Fé wird voll beladen, uns zieht es weiter an die Cote-d’Azur

Infokasten Santà Fe:

Der 5-Türer Diesel bietet mit einer Länge von 4,66 m einen großzügigen Innenraum. Maximal könnten 7 Personen in diesem Familienauto sitzen. Zu viert war die Langstreckentauglichkeit also garantiert, zumal die Mittelkonsole optimale Lagerstelle für Spiele usw. bietet. Als Eltern schätzten wir die grosse Zahl von Ablagen in den Türen, auf dem Armaturenbrett, auf der Rückseite der Vordersitze oder in den Mittelkonsolen. Langstrecken mit Kindern erfordern ja Unmengen von Brotzeiten und Getränken aller Art, nicht zu vergessen das Spielzeug fürs Handgepäck. Der große Verstellbereich des Fahrersitzes, und einer variablen Lenksäule ließ die Fahrer ohne Muskelverhärtungen gut durchhalten.

Großer Nachteil: der Navi ist auf französischem Boden scheinbar restlos verloren  und hat uns völlig von allen denkbar brauchbaren Routen abgebracht.

Die Kids lieben es, im schicken Auto vorne zu sitzen, um den Navi doch noch auf Kurs zu bringen oder letztlich den iPod anzuschliessen, damit uns die Krimi-Hörspiele längere Fahrstrecken verkürzen.

Sehr komfortabel für Langstreckenfahrten in den Süden ist die Kühlbox in der Mittelkonsole.

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Den Küstenort „Le Lavandou“ haben wir gewählt, weil wir hier unter mindestens 10 Stränden auswählen können und wir noch nicht mitten im Trubel der großen Touristenorten wie Cannes, Nizza oder auch St. Tropez sind.

Unser Domizil hier ist so ziemlich das Gegenteil von der Bleibe in Beaucaire. Die gesamte Wohnung ist hier so groß wie eine Etage in unserem Altbau im Hinterland. Ca. 45 qm.

Schlafraum, Bad, MiniKüche, WohnSchlafraum.  Angemietet haben wir durch www.interhome.com. (650,- € pro Woche) Die Auswahl ist natürlich den saftigen Preisen an der Küste für Unterkünfte geschuldet.

Aber: Die Mahlzeiten werden auf dem kleinen Balkon eingenommen, mit Blick auf’s Meer und die gegenüber liegenden Inseln! Unser Hausstrand ist bequem zu Fuß zu erreichen: Pramousquier.

Gut, weil es hier im Schatten und zauberhaft gelegen eine kleine Snacks-, Hamburger- und Eiscafe-Bar gibt.

- Canadel-sur-Mer: Gut, weil groß und nicht sehr besucht. Klares Wasser, gute Sicht auf den Sandboden. Bistro hat nur bis zum frühen Nachmittag auf.

- Fort Bregancon:

Am östlichen Ende der Bucht von Hyeres befindet sich auf einem Felsvorsprung eine Festung: Das Fort de Bregancon, es ist der offizielle Sommersitz des frz. Präsidenten. Der Strand von Bregancon, (Parkplatz kostet allerdings) ist logischerweise einer der schönsten. Wunderbare Aussicht von den felsigen Plateaus aus. Wetterabhängig gibt’s hier jedoch Quallen.

Ein ganz fantastisches und preislich korrektes Fischrestaurant liegt wenige Meter hinterm Strand.

Der Weg nach Bregancon ist bezaubernd. Man fährt durch eine Allee von Palmen und Weinstöcken.

-Für Schnorchler: Mit dem Ausflugsschiff auf die vorgelagerte Insel „Port Cros“.

Fahrtzeit 1 Stunde. Wanderweg auf schattigem, hügeligem Waldweg (nicht Buggy-tauglich) Ca. 45 Minuten. Dem sehr schmalen Sandstrand ist Europas einziger Schnorchelpfad vorgelagert. Auf eine Länge von 150 m sind hier ein Dutzend Bojen verankert, mit Hinweistafeln auf die Unterwasserflora und –fauna, die dann wirklich dort zu entdecken sind.

„Le Lavandou“ liegt an der alten Eisenbahnstrecke entlang der Küste. Die Gleise sind längst entfernt und die Trasse ist jetzt eine romantische Fahrradstrecke.

Nicht immer ganz einfach, weil’s doch etwas hügelig ist,  aber mit himmlischen Aussichtspunkten aufs Meer. Kleine Brotzeiten und Espresso-Pausen in Strandbars miteingeschlossen. Fahrräder gibt’s in jedem Ort zu leihen.

Eine neue Idee wird geboren: mit Fahrrad eine Tour über die gesamte Strecke von Toulon nach St.Tropez. Mit Übernachtung und sehr viel Badestopps für die Kinder oder als Eltern special Tour gedacht.

Ein thailändischer Traum Le Meridien Khao Lak Beach & Spa

Abgelegt 12. April 2010 um 15:58 von werthersmedien in Asien, Eltern Exclusiv, Meer, Thailand

verfasst von Dagmar KÖNIG-SIMON 04/2010

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DAS KANNS:

Die Herzen von Designfans schlagen höher. Auf Schritt und Tritt verzaubert dieses luxuriöse Hotel mit ausgesuchten Antiquitäten und geschmackvollem “New Thai Style. “

Die weitläufige Anlage am kilometerlangen Sandstrand schafft gekonnt den schwierigen Spagat zwischen kinderfreundlichem Familienhotel und edlem Spa Tempel für Erholungssuchende. Berührungsängste gibt es keine zwischen den auffallend jung(gebliebenen) Gästen, denn der riesige Tropengarten bietet perfekt durchdachte großzügige Ruhe-, Pool- und Sportzonen. weiterlesen

Zelturlaub an der Ostsee

Abgelegt 25. August 2009 um 10:13 von werthersmedien in Meer, Ostsee, Städtereisen

von Elena Rublack

Wer brauchts?         Familien mit Kindern

Was kanns?
            Feeling für die Ostsee vermitteln


Was kostets?
          Geeignet fürs Krisenbudget durch Zelt und Jugendherbgerge

Wir hatten uns zum ersten Mal ein „Familien-Zelt“ angeschafft, weil wir mit unseren Mädels (11 und 8 Jahre) endlich mal „echtes Camping“ erleben wollten und weil in der angepeilten Jugendherberge auf der Halbinsel Fischland-Darß keine Zimmer mehr zu haben waren.

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Kids On Cruise – Familienurlaub unter vollen Segeln

Abgelegt 17. Juni 2009 um 21:08 von werthersmedien in Meer, Seereise, Segeln

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37° 51′ Nord, 15° 17′ 17″ Ost. Um Mitternacht gibt der Kapitän des größten Vollmast-Schiffs der Welt die Kommandos zum Segelsetzen. Ein Dutzend Matrosen arbeitet an den Winschen. Sternenklarer Himmel, Vollmond; aus den Bordboxen erklingt „The Conquest of Paradise“ aus dem Kolumbus-Film „1492“. Der Wind fährt ins Tuch; die Segel knallen und flattern, dann ist plötzlich Ruhe. An 5 Masten sind nun über 5000 m2 Segel gehisst; das 134 m lange Schiff nimmt Kurs hinaus auf die Strasse von Messina. Ein Blick zurück auf Taormina lässt uns den Atem anhalten: über die Ostflanke des Ätna fließt rotglühende Lava. What a feeling….

Sie können es haben – (ohne Garantie der Ätna-Performance) – und zwar auf dem „Royal Clipper“, der Cruiseline „Star Clippers“!

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Mal schnell in die Toskana

Abgelegt 2. November 2008 um 12:57 von werthersmedien in Auto, Italien, Meer, Städtereisen, Volvo

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Von München aus gesehen, tun wir uns ja relativ leicht mit solch saloppen Formulierungen. Man denkt sich den Brenner einfach nah, und der Rest ist dann peanuts. Aber wer so einen Riemen mit Kind
ern im Auto schon mal hinter sich gebracht hat, weiß, dass das auch ganz schön anstrengend sein kann. Wenn nur insgesamt 10 Tage Zeit sind, dann ist es wunderbar, eine stressfreie Anreise zu haben.

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Weihnachtsferien auf den Malediven

Abgelegt 25. Oktober 2007 um 12:50 von werthersmedien in Asien, Luxus, Meer

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Wir hatten uns erst 14 Tage vor Reiseantritt entschlossen die Weihnachtsferien in der Sonne zu verbringen – Reiseziel Malediven. Die Chancen noch Flüge bzw. eine Unterkunft zu bekommen, schätzten wir dementsprechend gering ein. Doch wir hatten Glück – wir fanden beides.

Am 25. Dezember sollte es also in Richtung Malediven auf das Nord-Male-Atoll mit seinen vielen Inseln gehen. Die Insel Ihuru auf der sich das ANGSANA Resort www.angsana.com befindet sollte „unsere“ sein. Wie es schien, eine sehr verheißungsvolle Ferien-Location.

Heiligabend verbrachten wir auf Wunsch der gesamten Familie, vor allem auf Wunsch unserer 11-jährigen Tochter und den Cousins zuhause in München. Das volle Weihnachtsprogramm mit Kindermesse, Singen, Geschenken unter dem Weihnachtsbaum und leckerem Essen.

Die Vorstellung, am nächsten Tag im Flieger nach Male zu sitzen, war für mich noch nicht greifbar.

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Dolce Vita auf Capri

Abgelegt 25. Oktober 2007 um 10:59 von werthersmedien in Italien, Meer, Schnorcheln

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Eigentlich hatten wir, wie jeden Sommer, 3 Wochen Familienurlaub geplant. Aber unserer Pläne wurden leider aufgrund geschäftlicher Terminprobleme meines Mannes durchkreuzt. Es war bis Anfang August, also Ferienbeginn für uns in Bayern, nicht klar, ob und wie lange wir fahren können.

So, und dann hieß es tatsächlich – es wird nur eine Woche Anfang September.

Wettermäßig wollten wir auf Nummer-sicher gehen und orientierten uns relativ südlich. Weitere Präferenzen waren auch klar: Mein Mann wollte unbedingt nach Italien, wir alle wollten ans Meer.

Nach einigem Überlegen und Abwägen entschieden wir uns für Capri. Eigentlich ja keine typische Urlaubs-Location, die man mit Kind ansteuert.

Da unsere 12-jährige Tochter aber durchaus ein Faible für die schönen Dinge des Lebens hat, Pool und Meer sowie Italien und das gute Essen liebt, hatten wir keine Bedenken, zumal der Zeitraum auch überschaubar war.

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“Santa Fé auf Sylt

Abgelegt 7. Oktober 2007 um 18:46 von werthersmedien in Auto, Hyundai, Meer, Städtereisen, Sylt

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Es sollte die längste Strecke sein, die wir bislang am Stück gefahren sind: 1000 km auf einen Rutsch mit zwei Kindern im Alter von 9 und 13 Jahren, die sich nicht immer in den Armen sondern auch gelegentlich in den Haaren liegen. Wir wollten sehen, ob ein bequemer SUV, den Erwachsenen das Durchhaltevermögen erleichtert und die Kinder den 5. Sitz in der Mitte als „konfliktfreie“, partnerschaftliche Zone akzeptieren und somit ein relativ entspannter Trip durchs Land zu schaffen ist.

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Der Geheimtipp an der Türkischen Ägäis Küste

Abgelegt 15. Januar 2007 um 20:58 von werthersmedien in Meer, Türkei

Umweltverträgliche Materialien aus der Umgebung für den Hotelbau und Sonnenkollektoren, die das Brauchwasser erwärmen – sind die ökologische Basis für ein kleines Ferienparadies in Burhaniye an der türkischen Ägäis. Die Familie Altin zeigt dort auf einem Areal von rund 40.000 Quadratmetern, wie leicht sich ökologischer Anspruch und Tourismus vereinen lassen, und leistet damit in der Türkei Pionierarbeit.

Das Camp grenzt zudem direkt an den privaten Sandstrand, was vor allem die Wasserratten besonders zu schätzen wissen. Und die weitere Umgebung hat Schätze des Altertums zu bieten: Troja, Assos und Pergamon (Entfernung: 70km/80km)

Das Altin Camp & Park Motel ist eine ideale Ferienanlage für Familien mit Kindern.

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