Archiv ‘Reiten’ Kategorie

Der „Trattlerhof“ in Kärnten- Tradition trifft Moderne

Abgelegt 4. Juni 2013 um 13:43 von admin in Österreich, Reiten, Wandern, Wellness&Kids

von Sonja Vodicka

Der Trattlerhof ist gelebte Familientradition, geführt von der Familie Forstnig in nunmehr fünfter Generation. Das Haus ist ein Stück österreichische Geschichte, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht, und dennoch führen die Forstnigs ihr Viersternehotel stets umsichtig, zukunftsorientiert und modern. Die Stars des Trattlerhofs sind für die Kinder natürlich die sieben braven Schulpferde und Ponies. Die Reitunterrichtsstunden sind sehr liebevoll und kindgerecht gemacht. Zusätzlich zum Reiten bietet der Trattlerhof ein buntes Programms mit viel Action, Spaß und Spannung – und das kostenlos bei jeder Buchung: So gestalten ausgebildete Jugendbetreuer viermal wöchentlich Abenteuertage mit Survivalausbildung und Orientierungsübungen im Gelände, Bike-Workshops oder organisieren kurzerhand Surf- und Segelkurse, Kajakausflüge und Beachvolleyballturniere. Währenddessen üben sich andere Kinder im Pizzabacken, leben ihre Kreativität in der Zirbenholzwerkstätte aus oder schulen ihr Auge beim Asphaltstockschießen. Maskottchen Nocki erzählt den Kleinsten indessen spannende Geschichten von Druiden und Kräuterhexen, bevor er sich mit der Kiddiegruppe auf Fährtensuche in den Wald begibt. Wenn dann noch Magic Chriss den Zauberstab erhebt, staunen Eltern und Kinder gleichermaßen. Wer zudem noch nicht genug Abwechslung gehabt hat, schwingt auf den vier hauseigenen Tennisplätzen das Racket oder packt kurzerhand die Badehose ein, um sich am Millstätter See im exklusiven Strandbad zu vergnügen.
In ihrem Viersternehotel betreiben die Forstnigs jetzt schon eine aus dem eigenen E-Werk gespeiste E-Tankstelle, die nicht bloß Hotelgäste anzapfen dürfen. Das Trattlerhof-Elektroauto für Gäste, die hoteleigenen Elektrobikes und die flüsterleisen Elektroroller werden ja bereits von den „E-Zapfsäulen“ des Trattlerhofs mit Energie versorgt. „Das Elektrofahrzeug als ökologisches Fortbewegungsmittel soll die Gäste im Urlaub zum Umstieg und zum Umdenken bewegen“, erläutert Hotelchef Jakob Forstnig. Denn der Wirkungsgrad von strombetriebenen Vehikeln sei insgesamt mehr als dreimal so hoch wie jener von Fahrzeugen, die von Verbrennungsmotoren angetrieben werden. Seitdem Forstnig den Umwelteuro am Trattlerhof eingeführt hat, können sich umweltbewusste Gäste noch aktiver am fortschrittlichen Umweltprogramm des Kärntner Hoteliers beteiligen: Verzichten sie nämlich auf die Zimmerreinigung, dann erhalten sie an diesem Tag einen Umweltbonus von drei Euro, der auf der Hotelrechnung gutgeschrieben wird. Mit dem eigenen Kraftwerk gewinnen die umweltbewussten Forstnigs bereits seit einiger Zeit Strom aus sauberer Wasserkraft. Für solche und andere nachhaltige Umweltideen hat die innovative Hoteliersfamilie aus Bad Kleinkirchheim übrigens im vergangenen Sommer das Österreichische Umweltzeichen verliehen bekommen. Das gilt es zu unterstützen.

Familieneuro-Erlebnistage (29.06.–08.09.13)
Leistungen: 7 Ü im großzügigen Familienzimmer „Komfort“ für 2 Erw. und 1 Kind (bis 14 J.), Trattlers Genusspension, kostenlose Benützung des hauseigenen Wellness- und Wohlfühlbereichs und des exklusiven Strandbads am Millstätter See, 3 Reiteinheiten Longe, Dressur oder Ausritt mit Reitlehrer (weitere Stunden gegen Gebühr), 5 Erlebnistage für Kinder und Jugendliche inkl. Segeln, Surfen, Inline-Skaten, Beachvolleyball, Survivaltag, Kreativworkshop, Pizzabackkurs und Jugendbiketour, Tennis, Angeln, Fackelwanderung mit Pferden und Ponys, Kärnten- und Bad Kleinkirchheim Card mit inkludierten Liftpässen, geführten Wanderungen u. v. m. – Gesamtpreis: ab 1.615 Euro

HOTEL TRATTLERHOF
Gegendtalerweg 1
9546 Bad Kleinkirchheim

Telefon: +43/(0)4240/8172
Fax: +43/(0)4240/8124
www.trattlerhof.at

Reiten im Land der Katharer

Abgelegt 17. September 2011 um 17:08 von admin in Frankreich, Reiten, Sprachreisen

Katrin von der Felsen

Ich genieße den Duft von Pinien, Kiefern und wildem Thymian. Meine Augen lasse ich über schier endlose Täler, Hügel und Weinberge schweifen.

Diese Jahr war die Entscheidung über das Ziel unseres Sommerurlaubes ganz klar gefaßt: Sonne und Reiten, am besten vereint mit gutem Essen. Fällt da nicht gleich Südfrankreich als Begriff? Da können wir auch gleich die Belastungsprobe an Auto und Akkulaufzeiten der mp3-Player stellen und kommen schließlich im Languedoc in der Nähe von Carcassonne auf der „Domaine de Fraisse“ an.

Hier haben sich der Schweizer Beat Häfliger und seine Frau Marie-Claire in liebevoller und unermüdlicher Arbeit einen Traum erfüllt. Auf über 100ha Land erstreckt sich ihr Refugium – sogar eine eigene Badestelle am nahen Fluss gehört dazu.

Das kann’s:
Morgens und nachmittags werden die 35 Pferde von den weitläufigen Koppeln geholt und von den Reitern in Empfang genommen.

Dabei legt Beat Wert darauf, dass sich jeder mit seinem Pferd vertraut macht. Somit gehört das Putzen und Satteln zu den schönen Pflichten und man bekommt eben nicht einfach ein „fertiges“ Reittier hingestellt.


Von der Domaine starten die 2-3stündigen Ausritte ins Gelände. Die Pferde tragen uns trittsicher über schmale Waldwege und auch steilere Passagen. Jan oder Carla, unsere Guides kenne sicher jeden noch so kleinen Pfad. Geht es mal durch eine Wasserstelle freuen sich Pferd und Reiter über die Abkühlung.
Ein langersehnter Traum unserer Kinder geht in Erfüllung, als sie zusammen mit den Pferden schwimmen gehen.

Marie-Claire verwöhnt mich inzwischen mit einer wunderbaren Massage. Sie hat unter anderem ihren Abschluss in TCM an der Universität in Shanghai gemacht. Ihre Praxis befindet sich oberhalb des Haupthauses.
Mittags und Abends sitzen wir mit den anderen Gästen an großen Tischen unter Maulbeerbäumen und genießen die 3-Gänge-Menüs und den Biowein vom Nachbargut.

Das bringt’s:
Auch Nicht-Reiter kommen immer wieder gerne hierher. Fahrradtouren (MTB’s können gemietet werden), Wanderungen, der malerische Canal du Midi und natürlich die Katharerburgen runden den Aufenthalt hier ab – Weinproben inklusive!

Das kostet’s:

Buchung über www.domaine-de-fraisse.com oder über www.reitferienvermittlung.de.
Eine Woche Vollpension ca.510,-€ (Kinderermäßigung möglich), 6 Tage reiten ca. 210,-€
Anfahrt mit den Auto über Carcassonne. Rynair fliegt Carcassonne an. Weitere Regionalflughäfen sind Montpellier, Perpignan, Toulouse, Bèziers. Anreise per Zug bis Lyon und Carcassone.

Die Low-Budget-Version: 5 wöchige Arbeitsferien: Für das Helfen in der Küche, Zimmerreinigung und Servieren bekommt man freie Kost und Logis und darf in der Freizeit mitreiten. Kein Urlaub – aber eine tolle Gelegenheit für Pferdebegeisterte die frz.Sprache zu lernen.

Wo Kinderträume wahr werden – Reiten im Bayerischen Wald

Abgelegt 25. November 2010 um 12:10 von admin in Allgemein, Reiten, Wellness&Kids

von Sonja Vodicka, November 2010

DAS KANNS
Es ist einfach erstaunlich was Ulrich N. Brandl, Landwirt und Visionär aus seinem Hof gemacht hat. Brandl, selbst zweifacher Vater, hat vor rund 17 Jahren den Bauernhof seiner Eltern nach und nach in ein 4-Sterne-Ferien-Resort verwandelt, dabei komplett, sowohl was die Energieversorgung des Hauses, als auch die Ernährung betrifft auf Nachhaltigkeit und Bio umgestellt und dabei seine individuellen Maßstäbe als Familienmensch angelegt.

DAS BRINGTS:
Der Ulrichshof im Bayrischen Wald hat allen Grund, sich „Resort“ zu nennen. Die Hotelanlage wird von 25.000 m2 Hotelgelände sowie 50 Hektar Feldern, Wiesen und Wäldern umgeben. Bereits 1994 wurde die Anlage erweitert. Es entstanden ein Restaurant, ein Abendlokal mit großzügiger Spielothek in Form einer Westernstadt und Saloon, die Zimmer und Suiten werden regelmäßig dem Trend der Zeit angepasst. Auch der Bereich „Spiel und Spaß“ hat ständig Neues zu bieten. Einen Tennis- und einen Beachvolleyballplatz, einen Kinderfußballplatz, eine Skate-Area, einen großen Kletterpark für Kleinkinder, eine Bungee-Trampolin-Anlage, sowie eine Autoskooter-Anlage. Und es soll noch besser werden: Rings um die Spielscheune sind neben Squash-Court und Spielfeldern für Hallenfußball, Basketball oder Volleyball, eine Bogenschießanlage sowie ein Kletterturm für Größere geplant. Eine Wasserwelt mit Hallenbad und 81 m langer Riesenrutsche sowie einen kleinen, feinen Wellnessbereich gibt es längst.

DAS KOSTETS:
In allen Angeboten ist die „Ulrichshof-Bio-Verwöhnpension“ –enthalten- Kalt/warmen Schlemmer-Frühstücksbuffet, kleinem Mittagsbuffet, leckerem Kuchenbuffet und Kaffee zur Selbstbedienung am Nachmittag, Abendbuffet sowie ganztägig Bio-Getränke für Kinder und Grander-Wasser für die Eltern.
Preise:
Kinder bis 6 Jahre frei, bis 8 Jahre 25 Prozent, bis 10 Jahre 50 Prozent, bis 16 Jahre 80 Prozent vom Erwachsenenpreis.

Zwischen dem ersten und dem letzten Eindruck scheinen Welten zu liegen und dabei sind es nur vier Tage. Der erste ist geprägt von einer landschaftlich reizvollen Anreise entlang des Bayerischen Waldes, der zweite von der Ankunft im Niemandsland, irgendwo an der Grenze zur Tschechischen Republik, in einem Weiler namens Zettisch. Der dritte von einem ersten Bild des Ulrichshof, einer Mischung aus Hotel-, Bauern,- und Reiterhof, irgendwo zwischen Wäldern, Wiesen, Feldern und Misthaufen mit einer gefliesten Hotelhalle voller Bobbycars und kleinen, lauten Kindern, die darauf herumdüsen. Der vierte von einer überaus herzlichen Begrüßung an der Rezeption, so freundlich als sei man entweder der einzige Gast im Haus oder als sei man schon hundertmal da gewesen. Wobei weder das eine noch das andere zutrifft.
Im Laufe der vier Tage ertappe ich mich beim fliegenden Schneidersitzüben am Trampolin, beim Verstecken in der Spielscheune oder beim Balancieren am Geschicklichkeitsparcour im Wald. Ich traue mich mit Amina auf dem Schoß die 30-Meter-Wasserrutsche hinunterzudüsen, und entdecke, zusammen mit meinen Kindern wie süß es ist die kleinen Mini-Hufe des Shetlandpony Maxi zu putzen. Ich genieße es gemeinsam mit Schirin den ersten Ausritt in die umliegenden Wälder zu machen und dass ich das Zeug hätte „The best rodeo-rider in town“ zu werden, vorausgesetzt meine eigene Tochter hätte mir am letzten Abend, im Saloon, diesen begehrten Titel nicht vor der Nase weggeschnappt.

Ulrichshof liegt in Zettisch am Rande des malerischen Chambtals. Naturentdecker, Golfer, Reit- und Radfans haben längst das malerische Chamtal für sich entdeckt. Zum Wandern laden der Nationalpark Bayerischer Wald in Ludwigsthal aber auch der Landstrich rings um den Großen Arber (1.456 m), die größte Erhebung des Bayerischen Waldes. Besonders beliebt sind auch Touren in den Böhmerwald. Nur 70 km vom UNESCO-Weltkulturerbe Regensburg entfernt eröffnet sich außerdem ein vielfältiger Kulturraum, der durch die Tradition der Glasbläserkunst geprägt und für vieles offen ist: Sehenswert ist die nur 2 km entfernte Lichtenegger Burg bei Rimbach mit ihrer malerischen Freilichtbühne. Ein Muss sind die Museen auf der Glasstraße und die berühmten Städte, Klöster, Burgen und Schlösser im Donautal zwischen Regensburg (70 km) und Passau (105 km), dem „Venedig Bayerns“.

MEXIKO – Reiterferien für die ganze Familie

Abgelegt 24. Februar 2010 um 16:47 von werthersmedien in Berge, Reiten

www.ranchomex.com


von Katrin von der Felsen Januar/2010

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DAS KANNS:
Die Ranch liegt 90 Autominuten
nördlich von Mexico City. Die Anfahrt ist besonders nachts ganz
schön gespenstisch und einsam. Keine Angst haben, alles ist gut! Für
die Optik:

Die Ranch liegt über einem kleinen
Wasserfall, Liegestühle laden rundum den Jacuzzi-Pool zum Relaxen
ein. Die Zimmer sind liebevoll im mexikanischen Stil eingerichtet. Vier sehr geräumige Doppelzimmer liegen im Hauptgebäude; mehrere
Appartements in den Nebengebäuden und in den ehemaligen Ställen. 24
Pferde und 6 Rancheros stehen den Gästen zur Verfügung für
wunderbare Ausritte in der mexikanischen Prärie. Vamos!

Fürs leibliche Wohl steht Uschi mit
ihren Köchinnen zur Verfügung. Morgens ein Büfett auch mit
Extrawünschen, Mittags und abends Menus mit frischer mexikanischer
Küche. Jederzeit ist man in der Küche willkommen um sich das eine
oder andere Rezept abzuschauen.

DAS
BRINGTS:

Für Familien eignet sich die „Rancho las
Cascadas“, weil die Pferde ihre Wege in- und auswendig kennen. Sie
sind geduldig und kinderlieb. Auch die Rancheros sind an
Freizeitgalopper gewöhnt. Sie stellen sich phantastisch auf unsere
Reitkünste ein und lernen den Kindern nebenbei sogar noch die
spanischen Fachbegriffe. Von ihnen begleitet reitet man in kleinen
Gruppen entlang an Maisfeldern, überquert Bäche, steinige Hügel
oder kakteenbestückte Ebenen. Die Landschaft ist herrlich
abwechslungsreich und die Auswahl an Touren ist scheinbar unendlich
groß. Es wird niemals langweilig. Nicht für die Großen und nicht
für die Kleinen!
Angeboten werden 3 Stunden Ausritte aber auch
Ganztagestouren. Für die Pausen werden Restaurants oder herrliche
Piknicks organisiert.

Zum Abendessen
gibt es vier Gänge herrlich zubereitetes mexikanisches Essen. Wenn
der Allerwerteste dann doch mal überstrapaziert ist, kann man
umsteigen auf Ausflüge nach Tula, Mexico-City, Teotihuacan oder San
Miguel de Allende.

DAS
KOSTETS:

Direktflug von
Frankfurt nach Mexiko City mit Lufthansa ca. € 950,-
Eine Woche
Vollpension inklusive Getränke, Reiten, ca. €
980,-
Flughafen-Transfer (wird empfohlen) 45 US$ pro Person und
Fahrt.
Ausflüge sind nicht enthalten.
Kinderermäßigung
20 bis 50 %

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Kärntner Bauernhof-Urlaub

Abgelegt 26. April 2009 um 21:24 von werthersmedien in Berge, Österreich, Reiten

von Sonja Vodicka

Der Morgen am Ufer der Möll ist klar. Die Luft scheint so sauber und frisch, als wäre es der erste Tag der Schöpfung. Die Sonne strahlt vom blauen Himmel, so als hätte es hier unmöglich die ganze Nacht geregnet. Über Nacht haben sich weiße Hauben auf die Gipfel der umliegenden Dreitausender gezuckert, darunter sticht das Grün der Wiesen und Bäume. Die Stille wird nur ab und zu durch ein Pferdewiehern oder einen Hahnenschrei unterbrochen.

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EIN URLAUB IM GALOPP

Abgelegt 26. April 2009 um 21:18 von werthersmedien in Berge, Österreich, Reiten

AUF WEISSEN LIPIZZANNERN DURCHS BURGENLAND

Von Sonja Vodicka

Von exklusiv bis romantisch- Reiturlaub in Österreich für Mütter und Töchter

Von Sonja Vodicka
Reitlehrer Patrick Wolf gibt seiner Rappstute Vulkana die Sporen und ruft der Gruppe zu: „Alles bereit zum Angaloppieren!“ Die Lipizzanerstute Trompeta reagiert sofort auf die Gallopphilfe und saust los. Schnurgerade führt der Waldweg, durch das Dickicht der Bäume leuchtet das Gelb der Stoppelfelder, im Horizont ein Umriss der Burg Schlaining, einer früheren Raubritterburg an der alten Bernsteinstrasse.

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Castellare di Tonda – eine Oase mitten in der Toskana

Abgelegt 6. März 2007 um 11:42 von werthersmedien in Berge, Italien, Reiten

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Während unserer Toskanareise in den Osternferien 2005 lernten wir Castellare di Tonda kennen.
Und das ist das Besondere an Castellare di Tonda: Das Landgut erstreckt sich auf 280 Hektar Land. Es liegt auf 300 Meter Höhe und man hat einen fantastischen Blick auf die Toskana.

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