MEXIKO – Reiterferien für die ganze Familie
von Katrin von der Felsen Januar/2010
DAS KANNS:
Die Ranch liegt 90 Autominuten
nördlich von Mexico City. Die Anfahrt ist besonders nachts ganz
schön gespenstisch und einsam. Keine Angst haben, alles ist gut! Für
die Optik:
Die Ranch liegt über einem kleinen
Wasserfall, Liegestühle laden rundum den Jacuzzi-Pool zum Relaxen
ein. Die Zimmer sind liebevoll im mexikanischen Stil eingerichtet. Vier sehr geräumige Doppelzimmer liegen im Hauptgebäude; mehrere
Appartements in den Nebengebäuden und in den ehemaligen Ställen. 24
Pferde und 6 Rancheros stehen den Gästen zur Verfügung für
wunderbare Ausritte in der mexikanischen Prärie. Vamos!
Fürs leibliche Wohl steht Uschi mit
ihren Köchinnen zur Verfügung. Morgens ein Büfett auch mit
Extrawünschen, Mittags und abends Menus mit frischer mexikanischer
Küche. Jederzeit ist man in der Küche willkommen um sich das eine
oder andere Rezept abzuschauen.
DAS
BRINGTS:
Für Familien eignet sich die „Rancho las
Cascadas“, weil die Pferde ihre Wege in- und auswendig kennen. Sie
sind geduldig und kinderlieb. Auch die Rancheros sind an
Freizeitgalopper gewöhnt. Sie stellen sich phantastisch auf unsere
Reitkünste ein und lernen den Kindern nebenbei sogar noch die
spanischen Fachbegriffe. Von ihnen begleitet reitet man in kleinen
Gruppen entlang an Maisfeldern, überquert Bäche, steinige Hügel
oder kakteenbestückte Ebenen. Die Landschaft ist herrlich
abwechslungsreich und die Auswahl an Touren ist scheinbar unendlich
groß. Es wird niemals langweilig. Nicht für die Großen und nicht
für die Kleinen!
Angeboten werden 3 Stunden Ausritte aber auch
Ganztagestouren. Für die Pausen werden Restaurants oder herrliche
Piknicks organisiert.
Zum Abendessen
gibt es vier Gänge herrlich zubereitetes mexikanisches Essen. Wenn
der Allerwerteste dann doch mal überstrapaziert ist, kann man
umsteigen auf Ausflüge nach Tula, Mexico-City, Teotihuacan oder San
Miguel de Allende.
DAS
KOSTETS:
Direktflug von
Frankfurt nach Mexiko City mit Lufthansa ca. € 950,-
Eine Woche
Vollpension inklusive Getränke, Reiten, ca. €
980,-
Flughafen-Transfer (wird empfohlen) 45 US$ pro Person und
Fahrt.
Ausflüge sind nicht enthalten.
Kinderermäßigung
20 bis 50 %
Offene Prärien, Kakteen, Berge im
Hintergrund, versteckte Canyons und immer die Titelmelodie von
Bonanza auf den Lippen. So reiten wir Eltern und zwei pferdeverrückte
Töchter im Alter von 11 und 9 Jahren durch den Nordosten von Mexiko
und können unser Glück kaum fassen.
„Ranchomex“ heißt der Treffer, den
wir uns heuer zu Weihnachten geleistet haben. Die Ranch, geführt von
Uschi einer Schweizerin, liegt im Hinterland von Mexico-City.
Am Flughafen werden wir von einem
Fahrer abgeholt. Es folgt eine 90 minütige Fahrt z.T. über
Schotterpisten. „Und was, wenn wir Internetbucher hier einem
mexikanischem Gangsterclub in die Arme gefahren werden“, ich denke
es und mein Mann spricht es aus. Zum Glück kriegen die schnarchenden
Kinder nix von unserer Panik mit.
Irgendwann, Lichter am Horizont. Uschi
empfängt uns.
Die Ranch liegt oberhalb eines kleinen
Wasserfalls. Die Zimmer sind liebevoll in mexikanischem Stil
eingerichtet. Vier sehr geräumige Doppelzimmer. Patio, Jacuzzi.
Gleich am nächsten Morgen geht’s in
die Sättel. Eine Auswahl an Cowboyhüten hängt in der Sattelkammer
– und schon sitzen wir auf den Pferden, die uns in den nächsten
Tagen zur Verfügung stehen. Wir werden am ersten Tag in die
Feinheiten des Westernreitens eingeführt: man dirigiert dabei die
Pferde nur über die Zügel und beschränkt sich auf die Befehle, auf
Richtungswechsel und Stoppen. Begleitet werden wir von einem der
mexikanischen Rancheros.
Entlang an Maisfeldern, durch Bäche,
über steinige Hügel oder kakteenbestückte Ebenen. Die Landschaften
wechseln leicht ab und die Auswahl an Touren ist scheinbar unendlich
groß. So werden wir an keinem der kommenden 11 Tagen einen Ausritt
doppelt machen!
Die Pferde sind äußerst trittsicher
und absolut unerschrocken. Steile Bergwege, kläffende Hunde und
sogar Feuerwerkskörper lassen die Tiere völlig kalt.
Die Ausflüge sind unterschiedlich
lang. In der Regel sind die Vormittagsrunden mit ca 4 Stunden
(inklusive Pause) etwas länger als die Touren am Nachmittag (ca. 2
bis 3 Stunden). Zum Mittagessen kehren wir meistens wieder auf die
Ranch zurück.
Auch Ganztagesausritte werden
organisiert; mit Picknick auf Decken an einem See oder Fluß mit
Restaurantbesuch oder einem herrlichen Mittagessen an einem
Wasserfall (Tische, Stühle, Essen und sogar der obligatorische
Tequilla werden von Uschis Team herbeigezaubert). Superbequem: Wer
schlapp macht, kann sich mit dem Auto abholen lassen, die Pferde
laufen dann halt ohne Reiter in der Gruppe mit. Immer und unermüdlich
dabei sind mindestens zwei der fünf Boxerhunde.
Die Abendessen verlaufen familiär. Ein
großer Tisch für die Erwachsenen und ein Kindertisch. Vier Gänge
mit herrlich zubereitetem mexikanischen Essen.
Ausflüge: es können Fahrten nach
Tula, Mexico-City, Teotihuacan oder San Miguel de Allende unternommen
werden. Die Fahrt zum Freitags-Markt nach Jilotepec wird zum
Abenteuer für die Kinder, weil sie auf der Ladefläche des Pick-up
Trucks fahren dürfen.
Für Pferdeliebhaber ein heißer Tipp.
Wir können es allen empfehlen.
Buchung über Internet direkt bei
www.ranchomex.com
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